Erfundene Personen und Tatsachen
Klaus Wendel hat nun seine Aufforderung, mir ein Hausverbot zu erteilen, gelöscht. Inzwischen spricht er von einem „hypothetischen Hausverbot“. Es habe sich ja nur auf eine „inzwischen nicht mehr stattfindende Milonga in Essen“ (also wohl seine eigene) bezogen.
Das ist schon wieder gelogen. Er schrieb (inzwischen gelöscht): „Tut mir leid, lieber Veranstalter: Auf meiner Milonga hätte Gerhard Riedl allein aufgrund seiner tanz-egozentrischen Einstellung, die er ja offenherzig im Blog bekundet, Hausverbot.“
Es ist völlig klar, dass er damit andere Veranstalter dazu animieren wollte, mich auszusperren.
Methode Wendel: Erst unsägliche Sprüche reißen, dann zurückrudern. Das Schlimme ist nur: Was man erstmal tagelang stehen lässt, prägt sich bei den Lesenden ein. So entsteht der Eindruck: Irgendwas wird schon dran sein. Die typische Arbeitsweise des „Revolver-Journalismus“.
Im Gegensatz dazu kann sich meine Leserschaft darauf verlassen: Ich denke vorher gründlich darüber nach, was ich schreibe – und das bleibt dann so stehen. Sicherlich darf es Ausnahmen geben. Aber wenn man öfters korrigieren oder gar löschen muss, wirkt das nicht gerade glaubwürdig.
Die nächste Lüge: Wendel spricht von mir als einem „75 Jahre alten Mann, der sich offenbar kaum noch von seinem PC wegbewegt“.
Auch da frage ich: Woher weiß der Kollege das, welche Tatsachen kann er hierfür benennen? Ich habe inzwischen angegeben, dass ich letzten Sonntag eine Milonga besuchte, ebenfalls letzten Mittwoch. Ob ich es am morgigen Samstag schaffe, weiß ich noch nicht. Am Tag darauf besuche ich mit Sicherheit eine weitere Tangoveranstaltung.
Hat Herr Wendel hierzu andere Informationen? Wieso veröffentlicht er sie dann nicht – mit Quelle?
Er schreibt über „bestimmte Sachen“, von denen ich inzwischen angeblich bekunde, sie „nicht gesagt“ zu haben oder sie „anders sehe“. Das würde ich gerne im Detail (mit Quelle!) erfahren, dann könnte ich mich dagegen wehren. So bleiben es halt wolkige Sprüche, die ich nicht richtigstellen kann. Was bleibt, ist wieder der Eindruck: „Wird schon irgendwie stimmen“ – Denunziations-Journalismus.
Die nächste Unwahrheit: Wendel solle nun „eine Namensliste mit Realnamen der ‚Verleumder‘ vorlegen, die ihn mit irgendwelchen Informationen über mich versorgten.
Das habe ich nie verlangt. Und nicht von „Verleumdern" gesprochen. Was Klaus Wendel und seine Einflüsterer privat besprechen, geht mich nichts an. Nur bleibt das bitte auch geschützt und dient nicht zur Veröffentlichung irgendwelcher dunkler Andeutungen. So einfach ist die Rechtslage!
Der Kollege fragt mich allen Ernstes, was mich beim Tanzen in einer „streng gehaltenen“ Ronda störe, wenn ich es doch beherrschen würde. Sprich: Was man kann, hat man gefälligst auch zu machen – auch wenn es einen gegen den Strich geht. Eine seltsame Auffassung von „Freiheit“! Andererseites nennt Wendel mich „ronda-unfähig" - ja, was denn nun?
Was ich ebenfalls unerträglich finde, ist die ständige Pathologisierung meiner Person. Diesmal deutet der Autor an, es könne daran liegen, dass ich bekifft sei: „Ich weiß nicht, was der Mann für einen Stoff raucht. Der muss ziemlich hart sein.“ Wenn er es nicht weiß, sollte er einfach die Klappe halten! Was würde der Kollege sagen, wenn ich öffentlich über die Nebenwirkungen von Asthma-Medikamenten nachdächte?
Abschließend bekundet Wendel, es werde Zeit, zu „deeskalieren“. Das konnte ich nicht feststellen. Man ersetzt nur faustdicke Lügen durch hinterhältige Anspielungen.
Quelle: https://www.tangocompas.co/volle-milongas-raum-dichte-und-gestaltung-im-tango/#comments
Ein weiteres Thema, bei dem ich keine Ruhe geben werde: Vor fast vier Monaten habe ich die direkte Kommentarfunktion meines Blogs abgeschaltet. Das ist mir nicht leichtgefallen, da Anmerkungen von Lesenden durchaus eine lebendige Diskussion befördern können. Und ich wusste, dass ich mir damit wieder den Vorwurf der „Zensur“ einfangen würde.
Was dennoch blieb, war die Möglichkeit, per Mail oder via Facebook zu kommentieren, was in etlichen Fällen auch geschah. Oder halt auf den Seiten der Konkurrenz sein Herz auszuschütten.
Immer noch frage ich mich, warum diese Möglichkeiten von zirka 40 Personen, die mich vorher heftig kritisierten, kein einziges Mal genutzt wurden. Bei all den Leuten herrscht bis heute Funkstille. Ich frage mich weiterhin, ob diese Namen nicht ausnahmslos erfunden waren. Offenbar ging es irgendwelchen Personen darum, einen „Massenprotest“ gegen meine Veröffentlichungen vorzutäuschen.
https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/kommentar-personlichkeiten.html
Ich kann und möchte natürlich niemanden konkret beschuldigen. Allerdings frage ich mich, warum den Herren Wendel, Balzer und Beyreuther, die sonst auf fast jede Kleinigkeit in meinen Texten eingehen, dazu bis heute kein einziges Wort eingefallen ist. Wäre doch ein interessantes Thema!
Auf jeden Fall versichere ich: Ich werde weiterhin, mit noch mehr Akribie, jede nebulöse Andeutung, jede Falschinformation über mich und meine Artikel umgehend veröffentlichen, nach Zitaten, Quellen und Beweisen fragen. Und wenn einer lügt, ihn auch Lügner nennen. Man mag sich dann juristisch dagegen wehren - wurde mir ja oft genug angedroht. Bislang jedoch folgenlos.
Zur Info:
https://www.youtube.com/watch?v=CQqMJB9coxM&list=PLTavQwZ_Q4WBYeDDDGJBZEIYoNm6dFzhh

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