Jubiläums-Video

Zum Jubiläum muss es natürlich etwas ganz Besonderes sein!

Den Text "Cassiels Predigt zum Vatertag" (Himmelfahrt!) habe ich schon im letzten Jahr veröffentlicht. Ich finde, er hat es verdient, im richtigen "Gewand" präsentiert zu werden.

Übrigens enthält der Beitrag eine ganze Menge Original-Formulierungen des Meisters. Er ist leicht aktualisiert, wird jedoch eh immer zeitgemäßer.

Viel Vergnügen (oder wahlweise eine "gerechte Empörung")!



Zu den Quellen des Textes (weil man es sonst vielleicht nicht glaubt):

„verinnerlichen“: für C. sehr typischer Ausdruck
„enge Umarmung“: „umarmungsfokussierter Tango“, ein Zentralbegriff bei C.
„Mutter Theresa“: Am Shitstorm wegen meines Textes zum „Blinzel-Workshop“ von Theresa Faus hat C. kräftig mitgemischt.
„hartnäckig Lernresistente“, „möchtegern-satirisch“ und „krude Ideen“: Originalausdrücke von C., auf die Gegner von Cabeceo und Códigos insgesamt (und mich speziell) gemünzt
„Kunstfreiheit“: Nach C. überschreite ich die Grenzen dieses verfassungsmäßig garantierten Rechts.
„Stefan Raab“: Wurde von C. als abschreckendes Beispiel für solche Verstöße genannt (sexuell gefärbte Herabsetzungen einer Minderjährigen).
„Dieter Nuhr“: siehe die Angriffe von radikalen Islamisten gegen seine Kabarett-Texte
„Cassiel, Erzengel aus der Kabballah“: Wortherkunft wird von C. selbst bestätigt
"El tango te espera" ("Der Tango erwartet dich") ist ein C.-Lieblingszitat (von Aníbal Troilo) - sprich: Der Tango kommt nicht zu den Häretikern!
„Geisterfahrer“ und „Sackgasse“: von C. gerne gebrauchte Metaphern für Anhänger des modernen Tango, oft auf mich gemünzt
„Taktgehopse“, „Hupfdohlentango“ und „Tango-Disco“: Zitate von Christian Tobler, finden sich – ohne Widerspruch des Bloggers – als Kommentare in der „Tangoplauderei“.
„nötigende Aufforderungsweise“: Nach C. grenzt die verbale Aufforderung an „sexuelle Nötigung“
„nur schlechte Tänze beschert“: Laut C. behindert ausufernde Satire die persönliche Tangoentwicklung.
„Diskografie Rodolfo Biagis“: ellenlanger Tatsachen-Aufsagetext von C., vermutlich größter Flop auf seinem Blog
„mich ohne Eitelkeit im Tango bewegen kann“: Originalbegründung von C. für sein Pseudonym; in den Kommentaren finden sich immer wieder dringende Wünsche von Damen nach einen Tanz mit ihm, werden stets abschlägig beschieden.
Piazzollas Musik ist untanzbar, da er sie angeblich selber nicht zum Tanzen vorgesehen habe und diese nur eine „schreckliche Unruhe“ aufs Parkett bringe (Standardargument in der Szene).
AfD-Slogan: „Wir schaffen das nicht, ja, wir wollen das gar nicht schaffen!“
Regeln zum Tandaaufbau (keine Mischung vokaler und instrumentaler Titel, keine Tandas mit dem selben Orchester, aber unterschiedlichen Sängern): gerade in der Encuentroszene (und natürlich von C.) weitgehend propagiert
Ronda (diszipliniertes Tanzen im Kreis) und Beinhebeverbote gehören zum Standard von Encuentros und vielen anderen traditionellen Milongas; C. hat sie oft verteidigt und sogar die Möglichkeit von Hausverboten bei Zuwiderhandlung angeregt.
„Soshin“: Die vorgetragene Argumentation ist ein C-Original (okay, 20 Jahre sind übertrieben).
Verletzungen durch Stilettos bzw. Rempeleien: von C. oft beschworene Gefahr, auch die „Irritation“ anderer Tänzer durch größere bzw. kreativere Bewegungen
Leset meine Traktate und kommentieret sie aus frohem Herzen“: In C.‘s Blog finden sich unzählige Beispiele, wie Kritiker von seinen Fans „abgewatscht“ wurden.

Kommentare

  1. Köstliches Video! Sonderlacher, wenn der verrutschte Nikolausbart wieder zurecht gerückt wird! Allah o akbar! - Cassiel geht zum Lachen bestimmt in den Keller!

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    1. Vielen Dank - war eine Spontanidee, die innerhalb eines Tages verwirklicht wurde; daher begrenzter Materialeinsatz. Der "Nikolausbart" ist eine blonde Perücke.

      Nach seinen derzeitigen Blogger-Aktivitäten zu urteilen verlässt C. den Keller gar nicht mehr...

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