Aufklärung im Tal der Ahnungslosen




Tal der Ahnungslosen war ein sarkastischer DDR-Ausdruck für Gebiete, in denen Westfernsehen und -UKW-Rundfunk nur schwer zu empfangen war. Konkret galt das für Greifswald und den Bezirk Dresden, in denen der Empfang nur mit großem Aufwand terrestrisch erfolgen konnte.

Die Bewohner dieser Gebiete galten in der DDR als schlecht informiert, weil sie nur über Informationen der Lang-, Mittel- und Kurzwelle sowie die der zensierten DDR-Medien verfügen konnten. Ihre Zahl machte etwa 15 % der Bevölkerung der DDR aus.
 
Milonga-Ankündigung (15.3.19, Facebook-Gruppe „Tango München“):
 
Two special editions of (…) Milonga. Tables all around, squared ronda, mirada and cabeceo, dancing small. The music is what you would dance in Buenos Aires, more melody, more intensity, more embrace! Join us! Today and on April 12th
(DJ dieser Veranstaltungen)

„Zwei Sonderausgaben von (…) Milonga. Tische ringsum, quadratische Ronda, Mirada und Cabeceo, kleine Tänze. Die Musik ist, was Sie in Buenos Aires tanzen würden, mehr Melodie, mehr Intensität, mehr Umarmung! Begleiten Sie uns! Heute und am 12. April”
(Google Übersetzer)

“Thumbs up for music like in BsAs!
(DJ-Jungstar)

„Daumen hoch für Musik wie in BsAs!"
(Google Übersetzer)

„Wobei ich mich immer wieder frage, gibt es in Buenos Aires tatsächlich nur eine Art von Musik und Milonga in allen Locations und Tanzschulen? Keine Vielfalt?
(langjähriger Münchner Tangotänzer)


„Der Milonga dauert mehrere Stunden, in der Mitte der Zeit der durchschnittliche Niveau ist höher, die Leute tanzen jeden Tag... also deswegen und wegen andere Gründe ... Ja, man tanzt eine andere Musik speziell in der zweite Teil des Abends...
Thankyou for asking about the topic, there is much more to say, if you want we can explore these facts in private, and join (…) on April12 to listen and dance what I mean.”
(obiger DJ dieser Veranstaltung zur Anfrage)

„Vielen Dank, dass Sie nach dem Thema gefragt haben. Es gibt noch viel mehr zu sagen. Wenn Sie möchten, können wir diese Fakten vertraulich erkunden und am 12. April mitmachen (…), um zuzuhören und zu tanzen, was ich meine.
(Google Übersetzer)

„Du sprichst glaube ich gerade eher von der internationalen Tango-Gemeinde, die nach Buenos Aires pilgert, um dort jeden Abend zu tanzen und den ‚originalen‘ argentinischen Tango von vor 70 Jahren live zu erleben.

„Das finde ich zwar beeindruckend, aber daneben gibt es, wie (...) völlig zurecht angedeutet hat, viele andere Facetten in der Stadt zu entdecken. Dort komponieren junge Musiker zeitgenössische Tangomusik, Orchester interpretieren bekannte Klassiker ganz anders, manche Bewohner der Stadt tanzen wild und akrobatisch, andere sitzen gepflegt am reservierten Tisch und legen wert darauf, dass kein einziger Schritt gegen die Tanzrichtung geht. Manche reden vor jedem Stück 2 Minuten auf der Tanzfläche, andere rammen einem schon nach 5 Sekunden den Ellenbogen ins Kreuz, wenn man sich nicht beim ersten Ton der Musik in Bewegung gesetzt hat.

Es ein vielfältiger, inspirierender Ort und ich finde es großartig und ansteckend, wie begeistert Du von dort zurückkommst.
(Tanguero)

„Ich habe gestern in Buenos Aires eine Lomuto Tanda gehört
(international bekannte Münchner DJane)

“At 2 AM we might dance this....
(obiger DJ dieser Veranstaltung)

„Um 2 Uhr morgens könnten wir das tanzen ....“
(Google Übersetzer)


Echt? Na, dann is‘ ja noch Hoffnung!

Kommentare

Hinweis zum Kommentieren:

Bitte geben Sie im Kommentar Ihren vollen (und wahren) Namen an und beziehen Sie sich ausschließlich auf den Inhalt des jeweiligen Artikels. Unterlassen Sie herabsetzende persönliche Angriffe, gegen wen auch immer. Beiträge, welche diesen Vorgaben nicht entsprechen, werden – ohne Löschungsvermerk – nicht hochgeladen.
Sie können mir Ihre Anmerkungen gerne auch per Mail schicken: mamuta-kg(at)web.de – ich stelle sie dann für Sie ein.