2013 – die erste Zwischenbilanz



Nein, gemeint ist nicht das Jahr, das ist ja noch gar nicht ganz zu Ende! Aber heute Morgen gab es den 2013. Aufruf dieses Blogs! (Die eigenen Zugriffe kann man ausschalten, diese sind also nicht enthalten.)

Die meisten Clicks kamen natürlich aus dem Inland,  zirka 180 aber stammen aus den USA, 13 aus Spanien – und neben vielen weiteren Ländern einer sogar aus China! Bisher sind 20 Kommentare zu verzeichnen, und dies hier ist der zehnte Post! Spitzenreiter ist übrigens mein Beitrag zur Musikauswahl auf den Milongas („Süßer die Tangos nie klingen“), ein Beleg dafür, dass hier noch sehr viel Diskussions- und Klärungsbedarf besteht.

Am 26.10.13 habe ich diese Internetpräsenz etabliert – und für knapp 8 Wochen zeigt dies schon ein gewaltiges Interesse, das ich so nicht erwartet habe! Nun gilt nach wie vor das, was ich in meinem ersten Artikel geschrieben habe: Zugriffs- und Kommentarzahlen sind für mich kein entscheidendes Kriterium: Ich hätte auch weitergemacht, wenn kaum jemand mitgelesen oder geschrieben hätte – und dabei wird es bleiben!

Ein wichtiger Grund hierfür sind gewisse Prophezeiungen aus dem Internet zum Erscheinen meines „Milonga-Führers“ im April 2010: In „einem, spätestens zwei Jahren“ werde sich das Thema „erledigt haben“, so schrieb damals der Tangoblogger mit dem Tarnnamen aus der nordischen Sagenwelt. Wer wolle denn schon wieder „ein Tangobuch mit persönlichen Erfahrungen und Ansichten“ lesen, so eine bekannte Tangolehrerin zu meinem „schlimmen Machwerk“. Bei einem ihrer Berufskollegen handelte ich mir Bezeichnungen wie „Greenhorn“ und „geistiger Dünnpfiff“ ein, und ein holländischer Tanzpädagoge, dessen Konterfei schon argentinische Briefmarken zierte, schickte das bei mir bestellte Exemplar gar mit einem vernichtenden Kommentar zurück: „Gerne verschone ich mein Haus von Ihrem Buch“.

Meine Freunde wissen, dass es die dreistellige Zahl positiver Kommentare zu meinem Werk nicht gebraucht hätte – in solchen Fällen raste und ruhe ich nicht eher, bis ich derartige „Kritiker“ hinter die Fichte geführt habe! Daher meine „Weihnachtsbilanz“: Die erste Auflage des „Großen Milonga-Führers“ ist praktisch ausverkauft (um die letzten Restexemplare reißen sich gerade die Kunden bei „Amazon“). Wir konnten eine illustrierte Neubearbeitung des Buches herausbringen – gemessen an der Ausstattung des Vorgängers eine „Luxusversion“, auf die wir sehr stolz sind. Und besagter pseudonymer Tangoblogger? Seit Anfang August dieses Jahres hat er keine Zeile mehr gepostet, vor kurzem auch die Kommentarmöglichkeiten zu meinem Buch gesperrt – stattdessen blogge nun ich. So sieht’s aus!

Es macht mir einen Riesenspaß, jetzt nicht nur schriftstellerisch, sondern auch journalistisch arbeiten zu können – sprich: nicht bis zu meinem nächsten Buch warten zu müssen, wenn ich dringend etwas zum Tango sagen möchte. Daher danke ich meinen Lesern herzlich – und dafür, dass ich bislang keinen einzigen Kommentar erhielt, der anonym war oder sich im Ton vergriff. Alle, welche sich noch nicht geäußert haben, möchte ich deshalb ermutigen, es einmal zu versuchen: Es ist ein befreiendes Gefühl, mutig seine Meinung zu bekunden und sich mit offenem Visier der Diskussion zu stellen! Und hinterher kann man, ohne die Gefahr von Attentaten Andersdenkender, getrost zum Tanzen gehen. Versucht’s doch einfach mal!

Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen
Euer Gerhard Riedl

Kommentare

  1. > Sie können unter "anonym" kommentieren, wenn Sie im Text Ihren wahren Namen nennen!

    Dieser Satz ist nicht leicht zu verstehen. Gemeinst ist wahrscheinlich: Sie können "Anonym" (Siehe Drop-Down Menü) kommentieren, wenn Sie ihren wahren Namen NICHT nennen möchten.

    > Bitte unterlassen Sie auch beleidigende oder herabsetzende persönliche Angriffe.

    Wieso "auch"? Was soll ich denn sonst noch "unterlassen"? Das anonyme Kommentieren?

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    1. Also, jetz' ganz langsam und hoffentlich einfach: Irgendwo im Kommentar muss ich die wahre Identität des Verfassers erkennen können. Das kann man schon im anfänglichen Menü bewerkstelligen oder halt dann im Text. Und, richtig, man soll folglich das anonyme Kommentieren unterlassen.
      Das haben Sie ja auch gut hingekriegt, so dass wir jetzt bereit sind, uns den inhaltlichen Fragen zuzuwenden.

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    3. Den obigen Kommentar habe ich gelöscht, da keine klare Identität des Verfassers erkennbar war. Dennoch als Antwort: Ich möchte bei Dialogen wissen, mit wem ich es zu tun habe - und ich gehe davon aus, dass ich es mit anständigen Menschen zu tun habe, die mir keine falschen Namen angeben. Dies mag man als naiv ansehen, insbesondere in Kreisen, wo dies nicht selbstverständlich ist. Bei mir schon.

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