Das Wort zum Samstag

Den zugrunde liegenden Facebook-Post der Tangolehrerin und Veranstalterin Steffi Stenzel habe ich bereits besprochen:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/07/auf-neuem-kurs.html

Eigentlich ging es ja um „Narrative einer patriarchal geprägten Tanzwelt“. Inzwischen gibt es dazu fast 100 Kommentare. Nicht alle beziehen sich so ganz genau aufs Thema. Da es mir als Blogger nicht um „Wahrheiten“, sondern um Spaß geht, hier ein besonders hinreißendes „Wort zum Samstag“, das dort vor zirka einer Woche erschien:  

„Im aktuellen Tango-Paar wird beiderseits etwas erfahren, in das je Beteiligte (möglichst) harmonisch hineinfaktorieren: E(t) = F(t) x L(t) + [x(F) + y(L)] (simplifiziert), ohne dass dadurch die jeweilige Verarbeitung jener Erfahrung extern kontrollierbar würde oder einander entsprechen müsste (da wäre eher an 2x ‚Interpenetration‘ (i.S. N. Luhmanns tu denken). Wenn L oder F => 1, kommt was Tolleres raus als nur eigenem Vermögen gemäß zu erhoffen wäre. Wenn insbsd. L >> 1 und F leicht < 1, kann das auch noch gut gehen (und bekanntlich kommen manche F-Beginners gerade deshalb relativ schnell(er) voran, weil man als Ls i.d.R von niemandem rollensignifikante Anteile abgenommen bekommt. [Natürlich kann auch die vice versa Konstellation relevante Spuren hinterlassen, wobei mir scheint, dass dies eher als ‚continuous learning’ läuft). Wie F und L temporär ausfallen, wird sowohl vom aktuellen (Un-) Vermögen im ‚Multiple Intelligence‘-Cocktail als auch motivational | bio-‚chemisch‘ bedingt, mal abgesehen von den konkreten äußeren Umständen (Venue, Musik, …). Die Rollen sind o.g. erfahrungsbezogen m.E. als äquivalent in spezifischer Komplementarität zu verstehen. Diesem rollenbezogenen (!!) Ansatz zu folgen ließe sich als basale ‚Äquivaluation‘ bezeichnen. Dabei sind allerdings EGO-Besetzung oder die übliche unterreflektierte | ignorante (‚blank slate‘) ‚Equalitity‘-Rhetorik eher nicht förderlich.“

 Quelle: https://www.facebook.com/stefanie.stenzel.75/posts/pfbid0Yg5ivXQmi8CiumxLKiC9KTeqcoi6p4bDcJ2wiigKLph4ZCniGzAstqi75oThpth2l

Das beweist mir wieder einmal: Tango ist eine Kunst, die man nur durch heftiges Nachdenken erlernen kann. Zumindest, wenn Männer sie betreiben. Die sich dann gegenseitig oft vorwerfen, etwas „nicht verstanden“ zu haben.

Wer solche Hahnenkämpfe liebt, dem empfehle ich eine Debatte auf der folgenden Seite:

https://helgestangoblog.blogspot.com/2026/08/kurznotiz-48-tom-tabaczynsky.html#comments

So – genug Spaß fürs Wochenende!

https://www.youtube.com/watch?v=g9-grItf5ZU

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Kommentare

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