Gastbeiträge

Ich weiß nicht mehr, wie oft ich anderen angeboten habe, für mein Blog eigene Artikel zu schreiben.

Manche haben das akzeptiert, viele leider auch nicht. Dabei zeigte sich ein durchgehendes Muster: Je heftiger die Ablehnung war, die mir und meinem Blog entgegenschlug, desto geringer die Bereitschaft, einen solchen Text zu liefern!

Dabei hätte sich doch die Gelegenheit geboten, hier einmal andere Sichtweisen zu bieten – halt nicht in wenigen Zeilen klotziger Sprüche, sondern zu einem konkreten Thema – Umfang zwischen 500 und 1500 Wörtern.

Die Ablehnungen wurden – wenn überhaupt – meist windelweich begründet: Man habe nicht die Zeit dazu oder sei kein erfahrener Autor. Dabei bot ich stets an, den Text sprachlich zu bearbeiten. Vor der Veröffentlichung bekam der Verfasser den Artikel natürlich zugeschickt – er erschien erst, wenn ich sein Okay hatte.

Unter dem Label „Gastbeiträge“ kann man alle inzwischen 76 Texte finden:

https://milongafuehrer.blogspot.com/search/label/Gastbeitr%C3%A4ge

Wer also auch mal Artikel lesen möchte, die nicht von mir stammen, hat viel Gelegenheit! Ich habe einige Beispiele zusammengestellt, die ich für besonders interessant halte:

Eine Tangofreundin betreibt zusammen mit ihrem Partner in München eine kleine Milonga, auf der ausschließlich „Musik, die nicht älter ist als wir“ gespielt wird. Zu diesem interessanten Projekt gab sie mir ein Interview:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/11/interview-milonga-de-los-perros.html

Eine Reihe von Texten stellte mir mein Tangofreund Peter Ripota zur Verfügung. Sein neuester Beitrag behandelt eine Schwäche, die wir gemeinsam haben:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/12/namen-und-gesichter.html

Sehr stolz war ich darauf, dass der bekannte Tangolehrer und Showtänzer Ricardo Klapwijk mir „seine“ Geschichte mit dem Tangostar Nicole Nau erzählte. Meines Wissens hat er sich auf meinem Blog zum ersten Mal in einem öffentlichen Text dazu geäußert:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2024/01/ricardo-klapwijk-und-seine-geschichte.html

Und man erfuhr auch, wie es wirklich zu den beiden berühmten Briefmarken des Paars kam:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2024/01/ricardo-klapwijk-die-sache-mit-den.html

Auch Blogger-Kollege Yokoito war dabei – bevor er endgültig den Stab über mich brach:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2024/04/yokoito-por-cinco-cabezas.html

Ziemlich kompliziert war es mit dem Autor Peter Wagler. Nach einigem Hin und Her kam es doch zu seinem Beitrag über den Tangolehrer und Showtänzer Fabian Peralta.

https://milongafuehrer.blogspot.com/2023/11/gastbeitrag-fabian-peralta.html

Auch der Blogger-Kollege Carsten Buchholz ist mit einem spannenden Text vertreten:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2023/11/tanzverbot-macht-wangen-rot.html

Eine köstliche Geschichte vertraute mir meine Tangofreundin und Kunstprofessorin Juliane Stiegele an:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2022/10/gastbeitrag-mein-erstes-kleid.html

Schwierig wurde es mit dem Inhaber der Tango-Firma „Danza y Moviemento“, der zu Corona-Verschwörungstheorien neigte. Dennoch veröffentlichte ich einen Text von ihm:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2020/07/im-corona-dialog.html

Sehr froh war ich, dass mir eine Tangofreundin ein Interview gab, das unsere „alten Tangozeiten“ zum Thema hatte:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2020/05/als-wir-noch-auf-den-milongas-lernten.html

Auch von meinem Vater, dem ich wohl meine Neigung zum Schreiben verdanke, veröffentlichte ich unter anderem einen meiner Lieblingstexte:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2020/04/willy-riedl-ostern-in-der-taiga.html

Meine Tangofreundin Annette, die in Offenbach eine Milonga veranstaltete, kam mit einem Beitrag zum Auflegen zu Wort:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2020/01/annettes-dj-philosopie.html

Etliche Beiträge lieferte auch das Tango-Urgestein Peter Ripota. Hier ein Text von ihm, der mir besonders gefällt:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2019/01/kassiels-koschere-kostbarkeiten.html

Eine ziemlich emanzipierte Berliner Tanguera erfreute mich mit mehreren Beiträgen – sehr witzig finde ich diese Grenzerfahrungen zwischen Standard und Tango:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2018/07/wenn-eine-tanguera-beim-standard.html

Aus Wien berichtete mein dortiger „Korrespondent“ Ernst Kopica:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2018/06/ein-gastbeitrag-aus-wien.html

Meine Gemahlin Karin ist im Blog mit diversen Gastbeiträgen vertreten. Hier ihr Bericht über eine Lesungsreise nach Sachsen:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2017/09/karin-law-robinson-riedl-lesungsreise_14.html

Meine Illustratorin, Heilpraktikerin und Freundin Manuela Bößel kommt ebenfalls mit einigen Gastbeiträgen zu Wort. Hier ein Text zu ihrer „Tanzografie“:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2017/07/manuela-boel-meine-tanzografie.html

Manuela betreibt auch ein eigenes Blog mit vielen empfehlenswerten Beiträgen:

https://www.tangofish.de/blog/

Einen „ermutigenden Erfahrungsbericht“ schickte mir die Sportlerin Christina Walloch:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2017/06/ein-ermutigender-erfahrungsbericht.html

Mit ihrer freundlichen Genehmigung habe ich einige Texte der US-Bloggerin Karen Kaye übersetzt:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2017/01/karen-kaye-die-illusion-von-kompetenz.html

Eine sehr ausführliche Besprechung meines Tangobuches erhielt ich von einer Tanguera, die wir sintemalen in einem Anfängerkurs kennenlernten:

https://milongafuehrer.blogspot.com/2016/11/buchbesprechung-der-noch-groere-milonga.html

Uff – gut 20 der 76 Gastbeiträge. Ich war selber überrascht vom Umfang – und habe mich beim Lesen sehr über Texte amüsiert, an die ich gar nicht mehr gedacht hatte. Den Rest findet man hier: https://milongafuehrer.blogspot.com/search/label/Gastbeitr%C3%A4ge

Das gibt Lesestoff für einige Tage!

Auf jeden Fall danke ich den Gastautorinnen und Autoren ganz herzlich für ihre Artikel! Mein Blog wird weiter offen für solche Texte bleiben – auch wenn mal wieder das Gegenteil behauptet wird! Aber das macht nichts: Überzeugend sind nicht Sprüche, sondern Tatsachen.

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

P.S. Vielleicht bald wieder aktuell:


Kommentare

  1. Der Beitrag belegt Offenheit für Gasttexte, aber nicht automatisch Offenheit für echte Gegenrede. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und genau darum geht es auch in meinen Beiträgen. Diese Unterscheidung verwischen Sie hier ziemlich geschickt. Interessant ist allerdings, wie viel Aufwand Sie betreiben, um an diesem eigentlichen Punkt vorbeizureden.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach, es hat mir Spaß gemacht, mal wieder in den 76 Gastbeiträgen zu stöbern. Ansonsten überzeugt nichts so sehr wie Tatsachen: Jeder und jede darf ja versuchen, mir ein Thema vorzuschlagen. Bislang hat das in allen Fällen geklappt, also zu einer Veröffentlichung geführt.
      Ich würde jedoch davon abraten, mir nun unter falschem Namen irgendeinen Provokations-Schmus unterzujubeln.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Kommentare sind derzeit nur per Mail an mich möglich: mamuta-kg@web.de

Hinweis zum Kommentieren:

Bitte geben Sie im Kommentar Ihren vollen (und wahren) Namen an und beziehen Sie sich ausschließlich auf den Inhalt des jeweiligen Artikels. Unterlassen Sie herabsetzende persönliche Angriffe, gegen wen auch immer. Beiträge, welche diesen Vorgaben nicht entsprechen, werden – ohne Löschungsvermerk – nicht hochgeladen.
Sie können mir Ihre Anmerkungen gerne auch per Mail schicken: mamuta-kg(at)web.de – ich stelle sie dann für Sie ein.