Kopien des Originals
Nachdem Klaus Wendel seinen (?) letzten Artikel kurzerhand wieder gelöscht hat, kommt er uns nun mit einer neuen Super-Idee:
„Radio Riedl-Wahn antwortet“ nennt er seine Sammlung von kurzen Besprechungen (besser: Abwertungen) meiner Artikel seit dem 20.12. letzten Jahres:
„Wer ein kurzes, treffendes Statement zu seinem jeweils letzten Beitrag sucht – sei es zur Beruhigung der eigenen Nerven oder um sich den Umweg durch den Originaltext zu sparen – wird hier fündig. Mein KI-Kommentar-Generator erledigt das effizient, pointiert und ohne falsche Rücksichtnahme.“
https://www.tangocompas.co/radio-riedl-wahn-antwortet/
Dass die Radio Eriwan-Witze seinerzeit der Kritik an der sowjetischen Lügenpresse dienten, ist eine nicht ungefährliche Reminiszenz.
Seinen Kollegen Yokoito, der ein solches Format schon seit einiger Zeit erfolglos betreibt, scheint das nicht zu stören.
Der bricht ob der neuen frohen Botschaft grundlos in Jubel aus:
„Kein Grund mehr, sich durch ellenlange Texte voller Fett- und Kursivdruck zu quälen, die sowieso nur die immer gleichen Geschichten erzählen. Jeder Blogtext wird – selbstverständlich durch eine KI, sonst würde man ja viel zu viel kostbare Lebenszeit verschwenden – in eine griffige Frage plus die dazugehörende Antwort verwandelt. Knackig, effizient und erheblich unterhaltsam“
https://tangoblogblog.wordpress.com/2026/01/04/jeden-tag-eine-gute-tat/
Na gut – was einmal nicht funktioniert, sollte man unbedingt ein zweites Mal versuchen!
Ich hätte nie zu träumen gewagt, welche neuen Verbreitungsmöglichkeiten sich da für meine Texte auftun: Auf sage und schreibe drei Webseiten kann man nun auf die Artikel aufmerksam werden!
Die Hoffnung, Lesende würden sich mit den knappen und ziemlich dümmlichen Zusammenfassungen zufriedengeben, ist geradezu rührend naiv: Wer einen echten Rembrandt haben kann, gibt sich nicht mit einer schlechten Kopie aus dem VHS-Kurs „Barockwerke mit Wachsmalstiften“ zufrieden. Zumal der Duktus der paar Zeilen vorhersehbar ist: „Alles Scheiße, deine Olga“.
Ach, Leute: Eine vernichtende Kritik wird unglaubwürdig, wenn man nun wirklich kein gutes Haar an einem Werk lässt. Und das in Serie! Die fette Voreingenommenheit dürfte in Kürze auch dem Naivsten klarwerden. Da informiert man sich doch lieber per Original.
Muss ich denn wirklich alles erklären? Richtig abschmieren lassen geht anders: Da muss man auch mal etwas Positives finden, negative Wertungen bedauernd äußern – Sorge und nicht Generalangriff, Florett statt Holzhammer!
Und man muss interessant schreiben können: Wendel gelingt das manchmal, Yokoito so gut wie nie. Und dann noch unterstützt von der Nachplapper-Software KI – viel mehr kann man zur Beerdigung einer schlechten Idee nicht tun!
Nicht nur bei Edelsteinen oder Gemälden wollen die Käufer das Echte – und nicht die Talmi-Kopie vom Grabbeltisch.
Na gut – schau‘n wir mal, wie es weitergeht! Auf jeden Fall herzlichen Dank für die Weiterverbreitung meiner Texte!![]() |
| Foto: www.tangofish.de |


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