Lieber Klaus Wendel,

Sie haben sich seit vielen Jahren in Hunderten von Kommentaren und Artikeln über meine Person und meine Texte ausgelassen.

Wie Sie in Ihrem 34 Seiten-Manuskript bekennen, war Ihr Stil dabei manchmal fragwürdig:

„In früheren Beiträgen und Kommentaren gab es auch von meiner Seite Schärfen, Spitzen und persönliche Seitenhiebe. Ich habe mich ebenfalls in diesen Streit hineinziehen lassen. Manchmal habe ich zurückgeschlagen, manchmal zu hart, manchmal mit Formulierungen, die ich heute nicht mehr verteidigen würde. (…) Hier geht es nicht darum, Gerhard Riedl als Menschen herabzusetzen.“

https://www.tangocompas.co/wp-content/uploads/2026/06/Gerhard-Riedl-und-die-Debatte-als-Buehne-02.05.2026.pdf (S. 27)

In einem Nachtrag zu Ihrem 56. Teil der „Gedanken über Tango-Unterricht“ fängt es bereits in der Überschrift an: „Wenn Klugscheißerei eine Pirouette dreht“.

Ich habe diese Wortwahl kritisiert – daraufhin handelte ich mir die Bezeichnung „Mimöschen“ ein. Ich hätte wohl noch nicht ganz verstanden, dass mein Gegner seine „Samthandschuhe inzwischen ausgezogen“ habe.

Gut, dass Sie überhaupt welche besitzen, ist mir neu.

Bevor Sie mir nun wieder die Diagnose zukommen lassen, ich würde mich als „Opfer“ stilisieren: Nein, tue ich nicht. Ich weiß ja, dass ich es mit einem Menschen zu tun habe, der seine Aggressionen offenbar nicht im Griff hat.

Es würde mich nicht überraschen, wenn diese Passage, vielleicht sogar der ganze Abschnitt, mal wieder still und heimlich verschwinden würde. Auf wessen Intervention, wird man nie herausbekommen. Aber diejenigen, welche es interessiert, haben es ja dann schon gelesen und sich die Schenkel geklopft.

Weil Sie schon dabei sind, benutzen Sie den Fäkalbegriff dann noch zweimal. Weiter schreiben Sie von „unterster Kategorie“ und einem der „dümmsten Kommentare“.

https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-56-teil/#comments

Ich muss bei diesem Thema an Hans-Peter Fischer und seine Frau Lilia denken, in deren Tanzschule wir einst unsere „Medaillenkurse“ absolvierten. Der mehrfache österreichische Europa- und Weltmeister der Professionals in den Lateinamerikanischen Tänzen und der Kombination war vom Scheitel bis zur Sohle ein perfekter Gentleman, der die Damen stets mit „Küss die Hand“ begrüßte. Unvorstellbar, dass er sich je öffentlich beim Fäkal-Wortschatz bedient hätte…   

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Fischer_(T%C3%A4nzer)

Daher, lieber Herr Wendel, machen Sie sich mit ihrem prolligen Auftreten ja nur selber unmöglich. Glauben Sie wirklich, dass es Ihrem Ruf als Tanzlehrer guttut, mit verbalen Exkrementen um sich zu werfen?

Aber das ist Ihre Entscheidung. Mir schaden Sie damit nicht.

Mit besten Grüßen

Ihr Gerhard Riedl

Kommentare

  1. Lieber Gerhard Riedl,
    ich denke, Sie brauchen Sich um meinen Ruf als Tangolehrer keine Sorgen machen. Im Gegenteil: Ich habe, was mein öffentlich geäußertes Bild über Sie angeht, die volle Unterstützung meiner Schülerschaft und auch noch die vieler Leser. Einige fragen sich aber immer noch, warum ich mich noch mit Ihnen beschäftige, weil Sie bei vielen als Blogger längst nicht mehr ernst genommen werden.
    Und was verbale Exkrement angeht, stehen Sie mir in nichts nach, denn nur weil sie Ihr verbal Erbrochenes mit Parfum einer freundlich wirkenden Umschreibung bestäuben, wirken Sie bei vielen in der Öffentlichkeit, im Vergleich zu mir, wie ein schroffes Urgetüm eines fränkischen Stammtisches mit Bildzeitungsniveau, der hinter einer subtilen Schreibstilfassade seinen wahren Charakter zu verstecken sucht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Wendel

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    1. Danke für die Demonstration des Stils, den ich gemeint habe!
      P.S. Pörnbach liegt nicht in Franken, sondern in Oberbayern.

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    2. In einem „P.S.“ produziert der Kollege nun einmal mehr heiße Luft:
      „Dann beschwert sich der Weltmeister der Strohmann-Argumente auch noch darüber, ich ginge argumentativ nicht auf seine Sätze ein. Also genau der Mann, der um jede sachliche Begründung seiner eigenen absurden Thesen einen 180-Grad-Haken schlägt.“
      Also „selber“…
      Es mag jeder und jede für sich beurteilen, wer hier einer inhaltlichen Argumentation aus dem Weg geht.
      https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-56-teil/#comments

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