Leser-Umfrage

Was mir heute früh siedend heiß einfiel: Da plädiere ich immer wieder dafür, die „Tango-Kundschaft“ möge doch nicht so zimperliesig mit dem Feedback sein, sondern solle ihre Kritik offen und deutlich an die „Funktionärsebene“ richten. Und selber betreibe ich seit achteinhalb Jahren ein Blog, ohne meine Leserinnen und Leser auch nur einmal per Umfrage um ihre Meinung zu bitten.

Das sei nun schleunigst nachgeholt!

Wenn Sie mögen, dürfen Sie den folgenden Fragebogen gerne kopieren, alle unzutreffenden Antworten löschen und mir das Ganze per Kommentar oder Mail übersenden. Ausnahmsweise akzeptiere ich anonyme Antworten. Sie dürfen auch frei formulieren – aber bitte beachten Sie die hiesige „Nettiquette“ – jedenfalls dann, wenn ich es veröffentlichen soll! Aber vielleicht reicht es Ihnen ja, überhaupt mal gefragt zu werden...    

Los geht’s!

 

1.     Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?

·       nein (dann weiter mit Frage 3)

·       gelegentlich

·       öfters

·       mindestens einmal pro Woche

 

2.     Tanzen Sie auch Tango argentino?

·       Oh Gott, nein!

·       Habe ich schon mal probiert.

·       Ja, zusammen mit anderen Tänzen

·       ausschließlich Tango argentino

·       Ich spiele in der Tangoszene eine aktive Rolle als Veranstalter, Tangolehrkraft, Autor oder DJ

 

3.     Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?

·       mehrmals täglich

·       einmal täglich

·       einmal wöchentlich

·       einmal monatlich

·       einmal und nie wieder!

 

4.     Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders? (Mehrfachnennungen möglich)

·       Tangomusik und ihre Interpreten

·       Tipps zum Tangotanzen und Lernen

·       Artikel über Verhaltensregeln und Traditionen

·       Besprechungen von Büchern, Filmen etc.

·       Frauen und Männer im Tango

·       skurrile Geschichten / Satiren

·       eher tangoferne Themen

 

5.     Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?

·       traditionelle Tangomusik

·       moderne Tangoensembles

·       eher Neotango / Nontango

·       Bin nicht so festgelegt – die Mischung macht’s!

 

6.     Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?

·       Ich hätte gerne mehr sachliche Informationen.

·       Das Blog sollte stärker persönliche Sichtweisen liefern.

·       Von Satire kann ich nie genug kriegen!

·       Ich finde das tatsächliche Mischungsverhältnis ganz okay.

 

7.     Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?

·       Finde ich gar nicht. Mir reichen die Texte.

·       Mich interessieren vor allem die Artikel, Kommentare lese ich aber auch gerne.

·       Erst Texte und Kommentare zusammen machen ein Blog lesenswert.

·       Ich lese nur die Kommentare.

 

8.     In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autorinnen und Autoren. Hilfreich?

·       Nein, ich interessiere mich nur für die Texte des Bloggers.

·       Gastbeiträge sind eine interessante Ergänzung.

·       Das einzig Lesenswerte sind Texte, die nicht von Gerhard Riedl stammen.

 

9.     Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?

·       Nein, die Texte allein würden mir reichen.

·       Die Bilder sind schön, aber die Videos sehe ich mir nicht an, dauert zu lange!

·       Die Videos sind oft sehr interessant, aber die Bilder reichlich seltsam.

·       Videos und Bilder ohne Text fände ich besser.

 

10.  Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?

·       Für mich dürften die Artikel gerne länger sein.

·       Deutlich zu lang – macht zu viel Arbeit, sich da hindurch zu kämpfen.

·       Im Schnitt finde ich den Umfang ganz okay.

 

11.  Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht? 

* übersichtlich und leicht zu handhaben

* ziemlich mühsam und eher verwirrend

* Brauche ich nicht – lese stets nur den neuen Artikel.

 

12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?

* sehr genau und gut recherchiert

* interessant, aber häufig subjektiv getönt

* zu viele unnötige Details

* oberflächlich und schlampig zusammengestellt

* zahlreiche Fehler und sachliche Ungenauigkeiten

 

13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, es greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?

* in der Regel nicht zutreffend

*  dürfte gerne noch schärfer formuliert werden

* geht in der Abwertung anderer zu weit

 

14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?

* sehr gut und verständlich formuliert

* zu abgehoben, verwirrend und unverständlich

* zu langatmig

* unerträglich – höre meist nach wenigen Sätzen auf

 

15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?

* 1

* 2

* 3

* 4

* 5

* 6  

So – nun also ran an die Beurteilung! Bedenken Sie: Hier dürfen Sie Ihre Ansichten frei äußern, ohne dafür gedisst zu werden. Hat man im Tango nicht oft…
 

Illustration: www.tangofish.de

Kommentare

  1. Herr Riedl,
    seien Sie beruhigt: Ihr Blog ist das Beste, was es in diesem Bereich gibt und Sie sind überhaupt der Beste.
    Ich bleibe natürlich anonym....

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    1. Ich darf mal übersetzen:

      Aus welchen Gründen auch immer überfordert es mich, diesen Fragebogen zu beantworten. Daher bleibe ich lieber anonym.

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    2. Finde ich auch - aber was soll ich dagegen tun?

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  2. Also ich finde die Artikel in diesem Blog sehr unterhaltsam und fachlich fundiert. Schulnote eindeutig eine Eins :-)

    Aber auch ich möchte anonym bleiben, denn wenn ich mich hier oute, bekomme ich in so manchen Kreisen echt Schwierigkeiten.
    Lieber Gerhard - bitte weiter so!

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    1. Vielen Dank!
      Ja, die Zeiten der tapferen Compadritos im Tango scheint vorbei zu sein... die hätten in solchen Fällen einfach ihr Messer gezogen.

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  3. 1.     Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?
    ·       mindestens einmal pro Woche
     
    2.     Tanzen Sie auch Tango argentino?
    ·       Ich spiele in der Tangoszene eine aktive Rolle als Veranstalter, Tangolehrkraft, Autor oder DJ
     
    3.     Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?
    ·       einmal und nie wieder!
     
    4.     Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders? (Mehrfachnennungen möglich)
    ·       eher tangoferne Themen
     
    5.     Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?
    ·       Bin nicht so festgelegt – die Mischung macht’s!
     
    6.     Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?
    ·       Ich finde das tatsächliche Mischungsverhältnis ganz schlecht.
     
    7.     Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?
    ·       Ich lese nur die Kommentare.
     
    8.     In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autorinnen und Autoren. Hilfreich?
    ·       Nein, ich interessiere mich nur für die Texte der Kommentatoren und Kommentatorinnen.

    9.     Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?
    ·       Nein, die Kommentare allein würden mir reichen.

    10.  Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?
    ·       Für mich dürften die Kommentare gerne länger sein.

    11.  Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht? 
    * Brauche ich nicht – lese stets nur die Kommentare.
     
    12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?
    * lustig

    13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, es greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?
    * geht in der Abwertung anderer nicht weit genug

    14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?
    * unerträglich – höre meist nach wenigen Sätzen auf

    15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?
    * 1

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    1. Da hat sich endlich jemand viel Arbeit gemacht - große Anerkennung! Zumal er offenbar nur ein einziges Mal hier hereingeschaut hat.

      Vielleicht nur ein Tipp aus dem Lehrfach: Die Begründung muss zur Note passen. Sonst gibt es Elternbeschwerden.

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  4. ich bin mir sicher, das ist der beste blog dieser art. informativ, unterhaltsam - und seit einiger zeit auch mit tollen videos ergänzt. die können gerne mehr werden!
    schade nur, dass es so viele neider und nörgler gibt, die alles besser wissen.

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    1. Herzlichen Dank!
      Und ja - Neid ist die höchste Form der Anerkennung.

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  5. Auch ich möchte hier mein größtes Lob aussprechen! Hervorragende Texte, vielfältige Themen und immer sehr sachlich (bis auf die Kommentare). Leider ist es ja wirklich so, dass man dieses Lob nicht öffentlich aussprechen darf, denn schließlich will man ja noch zum Tanzen aufgefordert werden. Daher auch von mir kein Name. Aber dafür wird hier der Nagel auf den Kopf getroffen. Weiter so!

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    1. Herzlichen Dank für die Ermutigung!

      Aber ob ich tatsächlich "immer sehr sachlich" schreibe? Ist jedenfalls von mir nicht in allen Fällen beabsichtigt...

      Würde man tatsächlich nicht mehr zum Tanzen aufgefordert, weil man mich unter wirklichem Namen per Blog-Kommentar lobt? Ich glaube, davon bekämen die meisten Tänzer auf den Milongas kaum etwas mit.

      Selber besuche ich seit über zwei Jahrzehnten sehr viele unterschiedliche Milongas, ohne dort gedisst zu werden. Und die Zahl der erhaltenen Körbe in dieser Zeit ist einstellig.

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  6. 1. Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?
    · mindestens einmal pro Woche

    2. Tanzen Sie auch Tango argentino?
    · ausschließlich Tango argentino
    · Ich spiele in der Tangoszene eine aktive Rolle als Veranstalter, Tangolehrkraft, Autor oder DJ

    3. Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?
    · einmal wöchentlich

    4. Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders?
    · Tangomusik und ihre Interpreten
    · Tipps zum Tangotanzen und Lernen
    · Artikel über Verhaltensregeln und Traditionen
    · Frauen und Männer im Tango
    · skurrile Geschichten / Satiren

    5. Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?
    · Bin nicht so festgelegt – die Mischung macht’s!

    6. Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?
    · Ich finde das tatsächliche Mischungsverhältnis ganz okay.

    7. Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?
    · Erst Texte und Kommentare zusammen machen ein Blog lesenswert.

    8. In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autorinnen und Autoren. Hilfreich?
    · Gastbeiträge sind eine interessante Ergänzung.


    9. Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?
    · Die Bilder sind schön, aber die Videos sehe ich mir nicht an, dauert zu lange!

    10. Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?
    · Im Schnitt finde ich den Umfang ganz okay.

    11. Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht?
    * übersichtlich und leicht zu handhaben

    12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?
    * interessant, aber häufig subjektiv getönt

    13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, es greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?
    * geht in der Abwertung anderer zu weit



    14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?
    * zu abgehoben, verwirrend und unverständlich
    * zu langatmig

    15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?
    * 4

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    1. Herzlichen Dank für die ausführliche Kritik!

      Persönlich würde ich allerdings nicht einmal pro Woche auf ein Blog schauen, das zu abgehoben, verwirrend, unverständlich und langatmig geschrieben ist.

      Trotzdem schön - und vor allem tapfer - dass Sie sich dies antun!

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  7. 1. Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?
    -> mindestens einmal pro Woche!
    2. Tanzen Sie auch Tango argentino?
    -> Nahezu·ausschließlich Tango argentino!
    3. Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?
    -> unbestimmt, wenn es sich ergibt!
    4. Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders? (Mehrfachnennungen möglich)
    -> alles außer den tangofernen Themen!
    5. Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie? -
    ->·Bin nicht so festgelegt – die Mischung macht’s!
    6. Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?
    -> Von Satire kann ich nie genug kriegen!
    7. Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?
    -> Finde ich gar nicht. Mir reichen die Texte. Vor allem da in der hier nicht gewahrten Anonymität den Kommentaren in der Regel die erforderliche unterhaltsame Entrüstung fehlt.
    8. In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autorinnen und Autoren. Hilfreich?
    - > Gastbeiträge sind eine interessante Ergänzung!
    9. Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?
    -> Ja, unbedingt. Nur Text wäre mir zu mühsam, ich bin da eher visuell!
    10. Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?
    -> im Schnitt finde ich den Umfang ganz okay!
    11. Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht?
    - > übersichtlich und leicht zu handhaben!
    12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?
    * interessant, aber häufig subjektiv getönt!
    13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, es greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?
    -> in der Regel nicht zutreffend!
    -> dürfte gerne noch schärfer formuliert werden!
    14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?
    -> sehr gut und verständlich formuliert!
    15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?
    * 2
    Insgesamt finde ich die Berichte und Geschichten plausibel und nachvollziehbar. Mich stört etwas diese altherrenhafte Larmoyanz, mit der nun anderen Leuten erklärt wird, wie die Welt funktioniert.
    Es bräuchte mehr einen positiven Umgang mit den, mit dem Altern einhergehenden Erniedrigungsgefühlen, dem Zorn und die Scham nicht nochmal zwanzig sein, weil man nichts wiederholen, anders gestalten und machen kann; siehe das Bonmot von W. B. Yeats: „Ein alter Mann ist ein erbärmlich Ding, das Herz von Lüsten krank, gleich einem Tier, dem Tod geweiht.“

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    1. Herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung!

      Zu Ihrer Schlussbemerkung: Mit Larmoyanz kann man gar nichts erklären - weder einen Tangoschritt noch gar die Welt insgesamt. Und "altherrenhaft" - na sicher, ich bin 71.

      Ich erlebe das Alter allerdings ganz anders. Nochmal zwanzig möchte ich bestimmt nicht sein - schon, wenn ich mir die jungen Frauen von heute ansehe...

      Allerdings konnte ich im Alter vieles gestalten, was mir vorher nicht so möglich war. Seit über zehn Jahren bezahlt mich der Staat nun fürs Nichtstun, und ich kann meinen Hobbys unbegrenzt nachgehen. Gesundheitlich passt es so weit, dass ich weiterhin Tango tanzen kann.

      Daher habe ich einen weit positiveren Blick aufs Alter als offenbar Sie.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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  8. 1.     Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?

    . 2-3x Woche
     
    2.     Tanzen Sie auch Tango argentino?

    ·       Ja, zusammen mit anderen Tänzen
     
    3.     Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?
    ·       2x Woche

 4.     Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders? (Mehrfachnennungen möglich)
    ·       Tangomusik und ihre Interpreten
    ·       Tipps zum Tangotanzen und Lernen
    ·       Artikel über Verhaltensregeln und Traditionen
    ·       Besprechungen von Büchern, Filmen etc.
    ·       Frauen und Männer im Tango
    ·       skurrile Geschichten / Satiren
    ·       eher tangoferne Themen interessieren mich NICHT

      5.     Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?
    ·       traditionelle Tangomusik (Moderne Ensembles haben, für mich persönlich, meist nicht die Finesse der alten Orchester.
    
 6.     Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?
    ·       Leider dominiert der Komplex Meinung und wird versucht durch Satire / Ironie zu legitimieren. Mir würde es mehr gefallen wenn zuerst die Recherche und dann die Meinung da wäre- nicht umgekehrt. 

    7.     Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?

    ·       Erst Texte und Kommentare zusammen machen ein Blog lesenswert. Ich fand die Diskussionen bei TK zum Beispiel sehr lebendig und interessant.

     
    8.     In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autorinnen und Autoren. Hilfreich?
    ·       Nein, ich interessiere mich nur für die Texte des Bloggers.
    ·       Die Texte von Frau Robinson-Riedl finde ich nicht interessant.
    . Wenn sie einen Gastbeitrag von Klaus Wendel veröffentlichen, dann glaube ich daran, dass der Weltfrieden doch möglich ist.

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  9. 9.     Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?
    ·       Nein, die Texte allein würden mir reichen. Ich finde sie in der Qualität auch weit besser als die Videos.

     
    10.  Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?

    ·       Im Schnitt finde ich den Umfang sehr gut bis perfekt.
     
    11.  Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht? 
    * übersichtlich und leicht zu handhaben

     
    12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?

    * interessant, aber häufig subjektiv getönt
    * teilweise Fehler und sachliche Ungenauigkeiten (dies bezieht sich eher auf die Videobeiträge)
. Problematisch finde ich, dass Ihre Meinung oft durch Recherche im Internet entsteht und nicht durch das Erleben vor Ort. Besonders negativ aufgestossen ist mir hier zum Beispiel, wie Rafael und Susannes Wirken als Lehrer, anhand der Betrachtung eines einzelnen Videos, beurteilt oder gar zerissen wird. Würden Sie wollen, dass man ihr ganzes Werk, vielleicht sogar Sie als Person, anhand eines einzigen Videos beurteilt? Ich schlage hier das Musikalitätsvideo, mit der eindeutig falschen Aussage, dass der Sänger*in immer auf die Eins beginnt, vor.
Hätten sie drei Workshops besucht und danach ein solches Urteil gefällt- damit hätte ich besser leben können. Vielleicht hätte Ihr Beitrag sogar dazu geführt, dass ich meine eigene Wahrnehmung sogar noch einmal hinterfrage. So dachte ich einfach nur: WTF?
     
    13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, er greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?
    . Der Vorwurf ist vielmehr, dass sich der Blog über diese Menschen und ihr Werk lustig macht. Dies trifft leider zu und geht in seiner Intensität über Satire hinaus
vielmehr würde man eine Fehde oder einen verletzten Stolz vermuten. Es werden sehr schnell, sehr große Geschütze aufgefahren.

Ihren Beitrag „Gestohlene Tandas“ habe ich als sehr gelungen empfunden. Es wurden die tragisch-komischen Auswüchse des Tango- bzw DJ-Business dargestellt und auch zurecht satirisch beleuchtet, ohne dabei einzelne Personen oder alle DJs, welche einfach nur den Tänzern einen schönen Abend machen wollen, anzugreifen. 

     
    14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?
    * sehr gut und verständlich formuliert
    Um so mehr finde ich es schade, dass dieser schöne, ausgefeilte, elegante, Intelligente und gekonnte Stil oft für die Wiederholung des immer gleichen Themenkomplexes verschwendet wird.
Frei formuliert: Menschen die mit Tango Ihr Geld verdienen sind schlecht. Menschen die ausschliesslich zu EdO Tanzen wollen sind schlecht. Menschen, welche sich intensiv mit EdO auseinandersetzen möchten sind schlecht.
Codigos und eine schöne Ronda sind schlecht. EdO Musik ist einfach strukturiert und langweilig. USW.

Diese Dinge werden so oft in allen Schattierungen und bei allen Gelegenheiten wiederholt, dass ein Psychologe vielleicht schon fast von einer „Fixen Idee“ sprechen würde.



    15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?

    Ich lehne Schulnoten zur Beurteilung von Leistungen ab. Deshalb:

Er bemühte sich stets im Rahmen seiner Fähigkeiten :-)

    Nein, Im Ernst:
Im Prinzip eine gute Sache und der Blog könnte eine echte Bereicherung für den Tango sein, aber: 
Mehr Brücken bauen und weniger Gräben schaufeln und mehr Besucher würden aus echtem Interesse kommen und weniger um sich am neuesten kontroversen Konflikt aufzugeilen.
Es ist halt die (Gretchen-) Frage was man im tiefsten inneren seines Herzens wirklich will.

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    1. Herzlichen Dank für die sehr umfangreiche Beurteilung meiner Arbeit!

      Erlauben Sie mir einige Anmerkungen:

      Zu 6: Die Recherche kommt schon vor der Meinung – zum Beispiel, wenn ich ein Video entdecke und mir das genau und öfters ansehe sowie mich im Internet über die handelnden Personen informiere. Anschließend bilde ich mir ein Urteil, welches ich auch begründe.

      Zu 7: Auch ich habe das Blog von Thomas Kröter sehr geschätzt. Leider hat er es eingestellt – so wie fast alle deutschsprachigen Tangoblogger. Nicht meine Schuld!

      Zu 8: Leider hat Klaus Wendel mir nie einen Gastbeitrag angeboten, sondern beschimpft mich seit Jahren immer wieder mal in ziemlich krasser Weise. Auch für sein eigenes Blog schreibt er nichts mehr. Ich habe seine Arbeit kritisch, aber konstruktiv begleitet. Ein Beispiel:
      https://milongafuehrer.blogspot.com/2021/05/damit-kann-man-arbeiten.html

      Zu 9: Die meisten Videos in meinen Beiträgen stammen ja auch nicht von mir. Sorry, da kann ich kaum etwas für deren Qualität!

      Zu 12: Ich habe sehr viel – auch Positives – über Tangoveranstaltungen geschrieben, die ich persönlich besucht habe. Unter dem Label „Milonga-Berichte“ finden sich 57 Artikel. Dass ich nun im vorgerückten Alter nicht mehr deutschlandweit unterwegs bin, bitte ich mir nachzusehen.

      Zu den Videos, die ich bespreche: Es ist ja jedem und jeder selbst überlassen, was er ins Internet stellt. Bei den „Tangoprofis“ sollte man davon ausgehen können, dass das veröffentlichte Material sie von der besten Seite zeigt.

      Im Artikel über Busch und Opitz habe ich mich ganz bewusst auf ein Video beschränkt und allgemein festgestellt: „Ich schätze das hier besprochene Lehrerpaar Susanne Opitz und Rafael Busch durchaus für ihre Tanzkünste, welche ich auch einmal live bewundern durfte. Und sie sind – nicht nur in Berlin – mit ihrem Unterricht sehr beliebt und erfolgreich. Ihr Blickwinkel auf den Tango ist wohl weit entfernt von einer düster-konservativen Einstellung.“

      Diese Fairness würde ich mir auch von meinen Kritikern wünschen, die mich immer wieder wegen eines einzelnen Videos total zerreißen. Leider erlebe ich das öfters und muss es akzeptieren. Ich habe zu verantworten, was ich publiziere.

      Zu 13: Sorry, aber Satire macht sich halt über herrschende Verhältnisse bzw. Personen und ihr Tun lustig. Mich würde wirklich interessieren, von welchem Satire-Begriff Sie ausgehen. Fehden habe ich tatsächlich erlebt, wenn immer wieder versucht wird, meinem Blog Ungesetzliches zu unterstellen. Dagegen wehre ich mich entschieden.

      Zu 14: „Menschen die mit Tango Ihr Geld verdienen sind schlecht. Menschen die ausschliesslich zu EdO Tanzen wollen sind schlecht. Menschen, welche sich intensiv mit EdO auseinandersetzen möchten sind schlecht.
Codigos und eine schöne Ronda sind schlecht.“ Da würde mich schon interessieren, mit welchen Textstellen Sie das belegen.

      Ich verbitte mir allerdings „psychologische“ Diagnosen. Ich stelle über Sie auch keine an.

      Zu 15: Im tiefsten Inneren meines Herzens möchte ich ehrlich und authentisch bleiben. Ich schreibe nie für eine „Fraktion“ des Tango, sondern stets nur aus meiner individuellen Sicht. Wenn es was zu loben gibt, tue ich das sehr gerne. Ich habe das sogar einmal zahlenmäßig untersucht:
      https://milongafuehrer.blogspot.com/2015/12/wo-bleibt-das-positive.html

      Leider werden „positive“ Beiträge weniger beachtet. Wer sich woran „aufgeilen“ möchte, liegt in der Entscheidung der Leserinnen und Leser, von denen ich ein freundlicheres Bild habe als Sie.

      Nochmals besten Dank!

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    2. Danke für ihre Antwort
e
      Zu 13 und 14: 
Ich muss keine Stellen Suchen, da ich frei formuliert den Eindruck dargestellt habe, welcher in mir beim Lesen Ihres Blogs entsteht. 
Thomas Kröter hat es in seinem legendären Artikel: “Gerhard R. – Der Pluvianus Bavarius der Tangoszene“ perfekt auf den Punkt gebracht: „Gerhard R. hat in seinem Blog ein ziemlich schlichtes, aber umso wirkmächtigeres Prinzip entwickelt und perfektioniert. Mit einem Bild aus der Welt des Boxens: Er schlägt präzise knapp über die Gürtellinie. Dorthin, wo es weh tut. Auf diese Weise provoziert er Menschen, die weniger cool und kampferprobt sind,  zu Regelverletzungen. Postwendend und mit Unschuldsmiene prangert er dann deren Unfairness an.“

      Dennoch habe ich mich bemüht einige Stellen zu finden. Und ich sage Ihnen, es ging seehehr schnell.



      „Wenn es im deutschsprachigen Tango zwei „Bußprediger“ gab, die für den konsequenten Rücksturz unseres Tanzes in die 1930-er bis 50-er Jahre sorgten, so waren es sicherlich der Blogger Cassiel und die Tangolehrerin Melina Sedó. „Traditionell“ wurde vom Kampfbegriff zum absoluten Qualitätssiegel aller „traditionellen“ Milongas, wo selbstredend nur „traditionelle TJs“ „traditionelle Musik“ in „traditionellen Tandas und Cortinas“ auflegen durften, inklusive der „traditionellen Códigos“. Dass man damals nicht auch noch „traditionelle Unterhosen“ verordnete, halte ich für puren Zufall.  
      Die Folgen sind bis heute fast flächendeckend zu besichtigen: In weiten Teilen hat der Tango argentino den Anschluss an die moderne kulturelle Entwicklung verloren.“

Dem Wort Bußprediger muss ich dann doch eher negative Attribute wie schlecht zuordnen.

      oder
      
Bei einem schwedischen Gartenfest tut Naveira die ersten eindreiviertel Minuten das, was ein Tangolehrer halt am besten kann: reden.

 Eine unbewiesene Aussage welche die Berufsgruppe in ein negatives Licht rückt.

      oder
      
„TANGO – EINE UNETISCHE INDUSTRIE?“ Im header. Auch die Bild verwendet solche Fragen als fragwürdiges journalistisches Mittel um eventuell Unschuldige ungestraft mit einem Verbrechen in Verbindung zu bringen: „IST ER DER MÖRDER DER KLEINEN SANDY (5)?“ Vgl hierzu die verlorene Ehre der Katharina Blum -Böll

      oder
      
„Die paranoiden Zwangsvorstellungen, welche man „Códigos“ nennt, haben dem Tango ganz viel von seiner Unbefangenheit genommen. Viele sind ständig am Rätseln, wie denn die eine oder andere versteckte Botschaft zu deuten sei, ob man nun eine Aufforderung wagen könne. Meistens lässt man es dann lieber. Sollte man es bis aufs Parkett geschafft haben, darf man es natürlich nicht kreativ nutzen, sondern fühlt sich wie in einem Verkehrs-Kindergarten für Führerschein-Aspiranten: Alles nach strengen Regeln und im ersten Gang, falls man den Motor nicht gleich abwürgt. Und auf dem Beifahrersitz findet sich oft ein Klugscheißer…“

Hier sieht man, dass Sie doch psychiatrische Diagnosen stellen. Der Schlag sitzt knapp über der Gürtellinie weil es nicht ganz deutlich wird wer gemeint ist. Ich als Codigofreund fühle mich aber angesprochen. Somit wäre es schön, wenn Sie Ihren entsprechenden Kommentar zum Thema, Ihr Verzicht auf Diagnosen, löschen würden.
 Eine Gruppe von Menschen mit Kindergartenkindern gleichzusetzen ist auch nicht nett (Stichwort: Kinderstube)


      http://milongafuehrer.blogspot.com/2019/10/die-frauen-wollen-es-doch-so.html
in diesem Beitrag vergleichen Sie das Unrechtsregime der DDR mit namentlich genannten Personen. Ich erinnere mich, dass Sie sehr gereizt reagierten, als das Gleiche mit Ihrem Blog geschah.



      Wenn solche Aussagen repetitiv und inflationär wiederholt werden, entsteht ein Bild wie das von mir Geschilderte. Ein Umfrage hierzu könnte interessant sein.



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    3. Zu 6: Die einen sagen so, die anderen sagen so.

      Zu 7: Danke, dass Sie nochmal, wie auch schon an einigen anderen Stellen, darauf hingewiesen haben, dass er seinen Blog eingestellt hat. Ich wollte Ihn nur als Beispiel für offene und lebendige Diskussionen anbringen.


      Zu 8: Herr Wendels Gastbeitrag war natürlich humoristisch gemeint.


      Zu 9: Ich bezog mich auf Ihre neue Tätigkeit als YouTube Influencer.
      

Zu 12: Dies ist Ihnen durchaus nachzusehen.
Zu den Videos, die ich bespreche: Es ist ja jedem und jeder selbst überlassen, was er ins Internet stellt. Bei den „Tangoprofis“ sollte man davon ausgehen können, dass das veröffentlichte Material sie von der besten Seite zeigt.
-Ein Mensch der sich über Tango informieren möchte erhält bei Ihnen ein Bild, welches nicht unbedingt der Realität entspricht. Dies finde ich nicht gut. Übertragen auf den großen Journalismus: Reuters hat zur Auswahl ein russisches und ein ukrainisches YouTube Video um über die Lage in Odessa zu berichten. Man entscheidet sich für eins von beiden und berichtet. 
Wollten sie diesen Bericht lesen?


„
      Diese Fairness würde ich mir auch von meinen Kritikern wünschen, die mich immer wieder wegen eines einzelnen Videos total zerreißen. Leider erlebe ich das öfters und muss es akzeptieren. Ich habe zu verantworten, was ich publiziere.“ 
-Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Wenn ich für mich sprechen darf: Sie sind der Einzige, bei dem es mich reizt Ihre Videos zu zerpflücken, eben wil sie selbst so hart im Urteil sind.





      Zu 15: Im tiefsten Inneren meines Herzens möchte ich ehrlich und authentisch bleiben. Ich schreibe nie für eine „Fraktion“ des Tango, sondern stets nur aus meiner individuellen Sicht. Wenn es was zu loben gibt, tue ich das sehr gerne. Ich habe das sogar einmal zahlenmäßig untersucht:
https://milongafuehrer.blogspot.com/2015/12/wo-bleibt-das-positive.html

Da müssen Sie mich falsch verstanden haben. Meine Aussage war so gemeint, dass Sie, bei der, wie ich schon betonte, sehr gekonnten Darstellung Ihrer individuellen Sicht, Gräben schaufeln oder Brücken bauen können.
Meiner bescheidenen Meinung nach bringen mehr Brücken die Welt genauso weiter wie Sie den Tango und Ihren Blog weiterbringen würden. Gräben findet man im Moment leider in der Ukraine mehr als intakte Brücken.

Leider werden „positive“ Beiträge weniger beachtet. Wer sich woran „aufgeilen“ möchte, liegt in der Entscheidung der Leserinnen und Leser, von denen ich ein freundlicheres Bild habe als Sie.


      Nein, dann müsste man auch von der Bild, dem Blick oder der Sun sagen, dass die Schuldigen die Leser sind.
      

Und die Gretchenfrage war: will man viel Klicks mit provokanten Themen oder ist ein, weniger erfolgreicher, verbindenderer Ansatz gewünscht.

Bei letzterem wäre ich mir sicher, dass Ihr Schriftstellerisches Talent weniger verschwendet wäre.
      

Liebe Grüße


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    4. Lieber Kommentator,

      ich erlaube mir, auf viele Ihrer Kritikpunkte nicht mehr einzugehen, weil sie nur Wiederholungen von Vorwürfen darstellen, zu denen ich längst Stellung bezogen habe – oder aus meiner Sicht wirklich harmlose satirische Überspitzungen betreffen.

      Daher nur so viel:

      Der Titel „Tango – eine unethische Industrie?“ stammt nicht von mir, sondern von einer Tangolehrerin (!). Ich habe im zitierten Artikel diese Behauptung aufgenommen, sie mir aber nicht zu eigen gemacht, sondern kritisch besprochen.

      Im Artikel „Die Frauen wollen es doch so!“ habe ich zwei Sätze verglichen, deren Wahrheitsgehalt ich ähnlich einschätze:
      „Toll, das man auf den meisten Milongas so auffordern kann, wie man mag!“
      „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“
      Daraus einen Vergleich von Tangopersonen mit dem Unrechtsregime in der DDR herzuleiten ist abwegig. Ebenso die Russland-Ukraine-Vergleiche.

      Das Zitat mit den „paranoiden Zwangsvorstellungen“ stammt tatsächlich aus meinem Artikel „Was nun mal zum Tango gehört“:
      http://milongafuehrer.blogspot.com/2020/01/was-nun-mal-zum-tango-gehort.html
      Ich habe die Formulierung nun geändert.

      Klar, man kann im Detail immer streiten, wie weit die Satire gehen sollte. Gegenüber vielen meiner professionellen Kollegen bin ich aber ein Waisenknabe.

      Keinesfalls aber bin ich ein „YouTube-Influencer“. Die verdienen mit ihren Videos nämlich Geld.

      Was mich immer wieder beruhigt: Ich könnte Kritiker wie Sie wahrscheinlich nur überzeugen, wenn ich – um im Pressevergleich zu bleiben – so eine Art „Tango-Gala“ betriebe, mit bunten Bildern und Geschichten aus der glitzernden Welt der Tango-Noblen. Am besten noch mit Werbeanzeigen für Veranstaltungen, Unterricht und DJs. Nö, das wird nichts!

      Brücken baue ich aber – im Tango und auch sonst – sehr gerne. Sie sind nur dort sinnlos, wo sie ins Niemandsland führen.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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  10. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Sie wissen schon, was man unter dem Ausfüllen eines Fragebogens versteht?
      Weitere Beiträge dieser Art werden ohne Löschungsvermerk verschwinden.

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  11. Bei Lobeshymnen braucht man aber nichts ausfüllen. Da bedanken Sie sich sogar artig.
    Soviel zur FAIRNESS.
    Aber ich verstehe schon: mit mir wollen Sie nichts mehr zu tun haben, weil ich Ihr Video zurecht kritisiert habe. Fehler können Sie aber nicht eingestehen - da schwurbeln Sie lieber herum und üben Zensur. DAS lässt auf den Charakter einer Person schließen.
    Ich verstehe, warum viele Leute auf Sie wütend sind.
    Romana Someìr

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    1. Gut, dass Sie weiterhin sachlich bleiben...

      Die "Lobeshymnen" hatten wenigstens entfernt etwas mit der Fragestellung meines Artikels zu tun.

      Mir ist es doch wurst, ob Sie mein Video gut, mittelmäßig oder schlecht finden. Ich habe zu Ihrer Kritik damals ausführlich Stellung genommen - und Sie konnten Ihren Standpunkt ausführlich erläutern.

      Ich will nur nichts mit Leuten zu tun haben, die es nicht ertragen können, wenn es verschiedene Ansichten gibt - und noch dazu ihre als die allein seligmachende Wahrheit begreifen.

      Diese verbohrte Einstellung bringt genau nichts an neuen Erkenntnissen. Daher jetzt endgültig Schluss der Debatte!

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    2. zu: Lieber Kommentator

      Ich danke Ihnen, dass Sie sich, bis zu einem gewissen Punkt auf diese Diskussion einlassen konnten. Im Großen und Ganzen ist die Sache für mich Rund. Jeder hat seine Argumente vorgebracht und die des Anderen angehört. Vielleicht ist daraus ja sogar etwas positives entstanden.

      Nur mit einer Sache bin ich nicht fine:
      Wenn Sie sagen, dass ein Andreas Lange Zitat sie an ein Zitat von Walter Ulbricht erinnere, untermalt durch ein Video mit eindeutiger Symbolkraft (Dieses Video wird Heute als Sinnbild für die Verlogenheit und Falschheit der SED verstanden) ja mei, was soll den das sonst sein als ein Vergleich von Tangopersonen mit einem Unrechtsregime.

      Danke für die Unterhaltung, leben Sie wohl, adios para siempre.

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    3. Vielen Dank! Ich finde auch, man kann doch wunderbar im Dissens leben.

      Wenn Sie sich das Ulbricht-Video mal ganz anschauen (was ich bei den Videos stets empfehle): Möglicherweise hat er nicht mal gelogen, da am Tag der Pressekonferenz noch keine Genehmigung zum Mauerau durch Moskau vorlag.

      Und vielleicht weiß es Herr Lange halt nicht besser...

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  12. 1. Erlauben Sie zunächst eine persönliche Frage: Tanzen Sie selber?

    · mindestens einmal pro Woche



    2. Tanzen Sie auch Tango argentino?

    · ausschließlich Tango argentino



    3. Wie oft schauen Sie im Schnitt auf mein Blog?

    · einmal monatlich



    4. Welche Themenbereiche interessieren Sie dabei besonders? (Mehrfachnennungen möglich)

    · Tangomusik und ihre Interpreten

    · xxxxx

    · Artikel über Verhaltensregeln und Traditionen

    · Besprechungen von Büchern, Filmen etc.

    · Frauen und Männer im Tango

    · skurrile Geschichten / Satiren

    · eher tangoferne Themen



    5. Sofern Sie sich für Tango interessieren: Welche Musikrichtung bevorzugen Sie?

    · Bin nicht so festgelegt – die Mischung macht’s!



    6. Bekanntlich bietet mein Blog Informationen, Meinungen und Satire / Ironie. Wie beurteilen Sie das Mischungsverhältnis?

    · Ich hätte gerne mehr sachliche Informationen.

    · Das Blog sollte stärker persönliche Sichtweisen liefern.

    · xxxxx

    · Ich finde das tatsächliche Mischungsverhältnis ganz okay.



    7. Wie stehen Sie zur Behauptung, erst Kommentare machten ein Blog spannend?

    · Mich interessieren vor allem die Artikel, Kommentare lese ich aber auch gerne.



    8. In meinem Blog gibt es derzeit 65 Gastbeiträge anderer Autoren. Hilfreich?

    · Gastbeiträge sind eine interessante Ergänzung.



    9. Regelmäßig veröffentliche ich in den Beiträgen auch Videos und Bilder. Eine sinnvolle Ergänzung?

    · bassd



    10. Wie beurteilen Sie die Länge der Texte (im Schnitt gut 1000 Wörter)?

    · Im Schnitt finde ich den Umfang ganz okay.



    11. Wie kommen Sie mit der Navigation im Blog (Sidebar mit Archiv und Labels, Suchfunktion) zurecht?

    * ziemlich mühsam und eher verwirrend

    Die alte Navigation fand ich besser, weil jetzt immer wieder alles eingeklappt wird.


    12. Wie beurteilen Sie den Informationsgehalt des Blogs?

    * sehr genau und gut recherchiert

    * interessant, aber häufig subjektiv getönt

    * zu viele unnötige Details

    * xxxxx

    * xxxxx



    13. Die Gretchenfrage: Meinem Blog wird öfters vorgeworfen, es greife Menschen in der Tangoszene unfair an und beleidige sie. Ihre Ansicht dazu?

    * in der Regel nicht zutreffend

    Der "Satire-Anteil" ist der, den ich aushalten muss. Früher war ich übrigens auch so (in Gesprächen).



    14. Wie finden Sie den sprachlichen Stil der Artikel?

    * sehr gut und verständlich formuliert



    15. Alles in allem – welche Schulnote würden Sie meinem Blog geben?

    * 2



    Ich würde ja auch kommentieren, doch möchte ich nicht im Netz verfolgt werden können. Deshalb lasse ich es.

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    1. Tja, schade...
      Trotzdem herzlichen Dank für die detaillierte und aussagekräftige Bewertung!

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Sie können mir Ihre Anmerkungen gerne auch per Mail schicken: mamuta-kg(at)web.de – ich stelle sie dann für Sie ein.

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