Gaffen unerwünscht

 

Derzeit habe ich wirklich allen Grund, mit meinem Tangoblog sehr zufrieden zu sein:  Im Durchschnitt registriere ich momentan über 400 Zugriffe täglich. Das war nicht immer so: Nach dem Spitzenwert von Ende 2019 (über 650 Klicks pro Tag) sank die Rate zu Beginn dieses Jahres auf etwas unter 300.

Klar, das Thema Tango ist heute durch die Corona-Krise nicht mehr so attraktiv. Ich schätze, dass mindestens ein Drittel der vormals Tanzenden dem Tango den Rücken gekehrt haben. Seit Mitte Februar verdrängt nun der Ukraine-Krieg zusätzlich viel Raum in den Köpfen. Teilweise konnte ich die zurückgehenden Leserzahlen durch tangoferne aktuelle Themen ausgleichen.

Panik löste das bei mir allerdings keine aus. Meine Illustratorin Manuela Bößel zieht mich öfters damit auf, was ich 2013, am Beginn des Bloggens, immer wieder verkündete: „Wenn am Tag 30 Leute meine Artikel lesen, bin ich glücklich!“ Und nun soll ich mir Sorgen machen, wenn es „nur“ zehnmal so viele sind?

In der letzten Zeit fiel mir jedoch eine andere Korrelation auf – eine ungewöhnliche Steigerung der Kommentar-Zahlen: Während es im langjährigen Schnitt zirka 2,5 Anmerkungen pro Artikel sind, ergaben sich in den letzten 30 Tagen 106 Kommentare – also 8 pro Veröffentlichung! In der vergangenen Woche waren es noch mehr: etwa 10 Anmerkungen pro Text! In ähnlichem Verhältnis stiegen die Zugriffszahlen auf ungefähr 460 pro Tag. Gestern erreichten sie einen Höchststand von 677 Klicks.

Quantität bedeutet nicht Qualität: Neben etlichen sehr differenzierten und sachbezogenen Anmerkungen gab es halt, wie üblich, auch themenferne Wirtshaussprüche und persönliche Angriffe. Was soll man beispielsweise von einem Kommentator halten, der meinen Text zum Phrasierungs-Video gleich mal als „unqualifizierten Bullshit“ bezeichnete und sich dann wunderte, dass ich seinen Kommentar nicht veröffentlichte: „So, so, Ihre Art mit konstruktiver Kritik umzugehen.“ Ein anderer lieferte mir (natürlich anonym“) nur einen halben Fragesatz: „schon mal überlegt einfach was anderes zu tanzen?“ Doch: fast 40 Jahre Standard und Latein…

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass manche Leser (vielleicht auch Leserinnen) meines Blogs eher an den Kommentaren als an den Texten interessiert sind. Und, auch das lässt die Entwicklung der Zugriffe vermuten: Umso mehr, je gröber es zugeht – nach dem Motto: „Erna, hol mal Bier und Chips, hier kloppen sich zwei, das musst du sehen!“ Ich fürchte sogar, gerade auf konservativer Tangoseite ist die Sehnsucht groß, dass es mir mal einer „so richtig gibt“. Träumt weiter…

Dieses Schielen auf vermeintliche Sensationen durchzieht ja auch die großen Medien. Überschriften wie „Der Gesundheitsminister nimmt Corona-Maßnahme zurück“ sind halt nicht so sexy wie „Ist Lauterbach jetzt am Ende?“

Nun möchte ich mich nicht dem Verdacht aussetzen, mit ungehobelten Leser-Gedöns Clickbaiting zu betreiben. Ich betreibe keine „Tango-BILD“, was man schon daran sieht, dass man hier „Page Three Girls“ (die mit oben ohne) vergeblich suchen wird. Leserzuschriften mit ganz oben ohne gibt es leider.

Daher kann ich nur allen an meinem Blog Interessierten raten: Lest nicht in erster Linie die Kommentare, sondern die Artikel darüber. Im Zweifel sind die besser!

Der Gesetzgeber hat sich ja seit Anfang 2021 entschlossen, dem Treiben der Gaffer bei Unfällen Einhalt zu gebieten: Wer hilflose oder gar verstorbene Personen fotografiert oder filmt, kann nach § 201 a Strafgesetzbuch mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren belegt werden. Zudem darf das Handy beschlagnahmt werden. Am Unfallort herumzustehen und trotz Aufforderung nicht das Weite zu suchen kostet nach § 113 Ordnungswidrigkeiten-Gesetz ein Bußgeld bis zu 1000 Euro.

https://www.bussgeldkatalog.de/gaffer/

Leider ist das Gaffen auf Blogs noch nicht strafbar. Ich kann daher an meine Leserinnen und Leser nur appellieren, wenigstens zunächst mal die Texte zu lesen. Und bei Interesse möglichst themenbezogene und sachliche Anmerkungen zu hinterlassen.

Ein herzlicher Dank an alle, die das längst tun – für die schreibe ich.

Wem nichts Derartiges einfällt: Nicht schlimm – Kommentare müssen nicht sein!

https://milongafuehrer.blogspot.com/2016/01/kommentare-mussen-nicht-sein.html

Wie es auf unseren Straßen bisweilen zugeht, zeigt dieser Bericht:

https://www.youtube.com/watch?v=Cn4AbY5aCCw

Kommentare

  1. Lieber Herr Riedl,
    ich weiß, ich werde von Ihnen gleich verbal zerrissen, und Sie werden schreiben, dass ich alles ganz falsch sehe - dennoch schreibe ich Ihnen zu diesem Thema:
    400 Zugriffe täglich! Das ist bewundernswert. Ist es aber TATSÄCHLICH so? Ist eine Blog-Statistik wirklich so aussagekräftig? Ich behaupte NEIN. Sie sagt gar nichts aus. Da sind die Zugriffszahlen, die bei youtube öffentlich einsehbar sind, wesentlich aussagekräftiger, denn sie sind besser vor Robots u.ä. geschützt. Oder wie erklären Sie sich sonst, dass Sie in einem Blog-Artikel auf ein youtube-Video hinweisen, das dann gerade einmal 61 Zugriffe in 10 Tagen verbuchen kann? Und wenn ich mir die Zustimmungsrate auf Ihrer Facebookseite ansehe, dann wird es ganz schlimm. Ich schließe daraus, dass das Interesse an Ihren Artikeln gegen Null geht.
    Und ich gebe es unumwunden zu: Auch ich lese Ihre Artikel, zu 99% allerdings nicht bis zum Ende. Aber ich lese in der Regel alle (leider viel zu seltenen) Kommentare. Ich gehöre also zu jener Gruppe von Lesern, die Sie bestrafen wollen. Und ich vermute - ebenso wie Sie -, dass diese Gruppe sehr groß ist.
    Nun erwarte ich Ihren verbalen Gegenschlag und werde Ihre ausgesprochene Strafe mit Gelassenheit entgegennehmen.
    Herzlichst,
    Ihr Gaffer Hermann Lainer
    Eine Anmerkung noch: Erst Kommentare machen ein Blog lebendig.

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    1. Lieber Herr Lainer,

      wieso sollte ich Sie „verbal zerreißen“ oder gar bestrafen? Dann liegen hinterher nur die Trümmer herum – ist doch unappetitlich…

      Ich darf Sie nur zart darauf hinweisen, dass Ihr Kommentar in sich widersprüchlich erscheint: Einerseits konstatieren Sie, dass das Interesse an meinen Artikeln „gegen Null“ gehe. Andererseits vermuten Sie, dass es eine „sehr große Gruppe“ gebe, welche meine Artikel nur teilweise lese – oder nur die Kommentare. Ja, was denn nun?

      Im Einzelnen: Natürlich kenne ich das Problem der Bots. Man kann sie aber ganz gut dadurch ausmachen, dass innerhalb einer ganz kurzen Zeit eine absurd hohe Zugriffszahl ausgewiesen wird. Da ich das genau verfolge, schätze ich diesen Einfluss auf unter 10 Prozent.

      Zu den YouTube-Videos: Da zu jedem auch ein Blog-Artikel mit dem Link erscheint, kann man sie einfach auf meinem Blog anschauen oder von dort aus zu YouTube weitergehen, was wohl die meisten nicht tun. Warum auch?

      Aber, wie dem auch sei: In der Relation stimmen die Entwicklungen auf jeden Fall. Daher ist es reines Wunschdenken, eine Blog-Statistik sage „gar nichts aus“. Und, ehrlich gesagt, ist es mir nicht so wichtig, ob ich täglich 100 oder 400 Zugriffe habe. Es freut mich aber in beiden Fällen, wenn es mehr werden.

      Wenn Sie aber der Ansicht sind, erst Kommentare machten ein Blog lebendig, sind Sie auf meiner Seite falsch. Wie ich schon mehrfach betont habe, betreibe ich mein Blog nicht vorrangig als Diskussions-Plattform, sondern als eine Sammlung von Texten – so wie ein Buch. Da können Sie zwar unterstreichen oder Anmerkungen an den Rand kritzeln, aber wenn sie es nicht weitergeben, liest es halt keiner.

      Freundliche Grüße
      Gerhard Riedl

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    2. Lieber Herr Riedl,
      ich will Sie nicht desillusionieren, aber natürlich zählen auch die eingebetteten Videoklicks. Damit Sie die diesbezügliche Information nicht suchen müssen - auf der offiziellen google-Website ist zu lesen: "Werden eingebettete YouTube Videos gezählt?
      Eingebettete Videos zählen natürlich zu den Youtube Views, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Videos mit dem Parameter „autoplay=1“ werden NICHT gezählt."
      Ihre eingebetteten Videos haben diesen Eintrag aber nicht. Beispiel aus Ihrem Blog: "[iframe width="320" height="266" src="https://www.youtube.com/embed/9jY78qsMv8M" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen][/iframe]". (< und > wurden durch [ und ] ersetzt.)
      Ihr Parameter bei autoplay wurde demnach nicht auf eins gestellt, ergo dessen zählen die Videoklicks.
      Youtube zählt aber nur mit, wenn ein Video wirklich angesehen wird und nicht einfach hingeklickt wird. Außerdem zählt youtube keine Klicks doppelt. Es handelt sich hier also um eine ziemlich realistische Statistik von Besuchern. Die Webstatistik Ihres Blogs können Sie getrost vergessen. Sie hat mit der Realität nichts zu tun.
      Und Sie können anhand dieser Statistik erkennen, dass Blogbeiträge mit Kommentaren wesentlich öfter gelesen werden: Das Video mit Kommentaren hat 127 Aufrufe, jene ohne gerade einmal die Hälfte.
      Ich weiß schon, all das interessiert Sie in Wahrheit nicht und es geht Ihnen nicht um die Statistik .... ich frage mich dann aber, warum Sie immer wieder auf Ihre anscheinend erfolgreiche Blogstatistik hinweisen.
      Ich hoffe, Sie nehmen mir diese ausführliche Erklärung nicht übel!
      Ihr,
      Hermann Lainer

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    3. Lieber Herr Lainer,

      Ihr technisches Gefrickel kann ich im Detail nicht nachvollziehen. Wohl aber habe ich diese Sache praktisch getestet, auch ohne mich einzuloggen bzw. von „fremden“ Computern aus: Der Klick auf eingebettete Inhalte hat die Zugriffszahlen bei YouTube nicht erhöht.

      Was Sie übrigens auch noch nicht gemerkt haben: Ich führe auf Facebook drei Accounts und eine geschlossene Gruppe.

      Was den Zusammenhang mit den Kommentarzahlen betrifft: Der erste „Phrasierungs-Video“ erschien im Blog am 5. April, der erste (von insgesamt 6) Kommentaren erst am 2. Mai. Bis dahin waren die Zugriffszahlen längst auf einem deutlich höheren Niveau als später beim zweiten Video. Eher scheint das Thema moderne Tangomusik vielen wohl als nicht so interessant, da sie auf die alte Musik konditioniert sind.

      Ehrlich gesagt interessiert mich aber das Gezerre um solche Details nicht besonders. Ich erhalte immer wieder Kommentare, in denen man verbissen und mit großem Eifer versucht, in meinen Arbeiten irgendein Haar in der Suppe zu finden. So ganz uninteressant scheinen meine Aktivitäten nicht zu sein, wenn Leute Stunden damit zubringen, mir detailliert irgendwelche „Fehler“ nachzuweisen. Na bitte, wenn’s Spaß macht…

      Jenseits aller Statistik habe ich immer wieder erlebt, dass mir unbekannte Menschen – per Mail oder auch persönlich auf einer Milonga – erzählten, wie toll sie meine Texte finden und sich stets schon auf den nächsten freuen. Oder bedauern, dass sie mein Buch oder meine Artikel nicht schon früher entdeckt haben – das hätte ihnen viele Probleme im Tango erspart. Wie viele dies auch immer sind: Genau für die schreibe ich – und solche persönlichen Erlebnisse sind mein schönster Lohn.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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    4. Lieber Herr Riedl,
      es tut mir Leid, aber ich muss Ihnen abermals widersprechen: Ihr Test hat bestens funktioniert: Die Zugriffsrate auf das Video wurde von 61 auf 64 erhöht. Was man dazu wissen muss: Diese Erhöhung funktioniert nicht unmittelbar und womöglich müssen Sie Ihren Webspeicher löschen.
      Aber ich will Sie nicht davon abhalten, weiterhin im Glauben zu sein, dass Ihr Blog täglich von Hunderten besucht wird. Es entspricht halt nur nicht der Realität.
      Liebe Grüße,
      Hermann Lainer
      Anmerkung: das ist mein letzter Beitrag (das wird Sie sehr freuen), denn von der Realität kann man Sie nicht überzeugen - selbst wenn man noch so viele Beweise und Erklärungen vorlegt.

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    5. Nein, mein Bester, diese Tests habe ich schon vor Monaten unternommen - auf YouTube gibt es zirka 90 Videos von mir. Die drei Zugriffe mehr habe ich wohl Ihren Kommentaren zu verdanken - wie schön!

      Ansonsten: Schreiben Sie, so wenig oder viel Sie wollen, ist mir egal. Die Zielrichtung kenne ich seit langer Zeit: Man möchte halt - mit dem Alibi hoch wichtiger Details - anderen klar machen, es lohne sich nicht, mein Blog zu lesen, da es realitätsfremd sei und eh kein Interesse wecke.

      Die Wirkung solcher Kommentare ist jedoch stets das Gegenteil. Damit kann ich gut leben, auch wenn es das Niveau meiner Seite nicht hebt.

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    6. Lieber Herr Riedl,
      sorry, aber das lasse ich nicht auf mir sitzen: Weder bin ich "Ihr Bester", noch will ich anderen klar machen, Ihr Blog nicht zu lesen oder dass dieses realitätsfremd sei. Bleiben Sie bitte sachlich korrekt. Ich habe Ihnen sachlich bewiesen, dass Ihre Blogstatistik, auf die Sie immer wieder stolz verweisen, realitätsfremd ist. Nicht mehr und nicht weniger.
      Es freut mich natürlich, dass ich Ihre Blogstatistik deutlich anhebe (darauf kann ICH stolz sein).
      Ich hoffe, ich muss mich nicht nochmals hier melden.
      Gruß,
      Hermann Lainer

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    7. Werter Herr Lainer,

      Sie werden sich schon mit Beurteilungen Ihrer Absichten abfinden müssen - selber geizen Sie ja auch nicht mit "Beweisen" und "Wahrheiten".

      Melden "müssen" Sie sich hier gar nicht - im Gegenteil: Wenn Sie jetzt ins Aggressive abgleiten, schreiben Sie in Zukunft für den Spam-Filter.

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    8. Guten Morgen, Herr Riedl!
      so lange Sie Falsches über mich schreiben, werde ich das hier korrigieren: Sie kennen mich nicht persönlich, also ersuche ich Sie, keine Beurteilungen über meine Person anzustellen. Sie sind falsch. Dass ich mit Beweisen nicht geize, freut mich von Ihnen zu lesen, denn ich orientiere mich an Sachlichkeit. Und wenn Sie Aggressivität in meinen Stellungnahmen erkennen, bin ich schon sehr darüber verwundert. Ich bin gewohnt, mit Kunden umzugehen und lasse mich auf keine Provokationen ein.
      Auch kann ich nicht nachvollziehen, warum Sie meine Beweise in Zweifel ziehen: Auf Youtube-Support ist zu lesen: "Eingebettete Videos zählen natürlich zu den Youtube Views, ..." Was ist daran schwer zu verstehen? Sie können mir auch glauben, dass die sogenannten Zugriffszahlen in Webstatistiken nicht der Realität entsprechen. Ich betreue genügend Webseiten, um das beurteilen zu können.
      Über Wahrheiten schreibe ich nicht - das überlasse ich den Religionen.
      Dass Sie mich als sogenannten Blog-Gaffer hier nicht wünschen, ist mir schon klar. Wenn Sie diese "Gaffer" nicht mögen, frage ich mich allerdings, warum Sie die Kommentarfunktion aktiviert haben. Ihr "Problem" ist also hausgemacht.
      Einen friedlichen Sonntag wünscht,
      Hermann Lainer.

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    9. Werter Herr Lainer,

      anfangs haben Sie geschrieben, Sie würden wohl von mir „gleich verbal zerrissen“, erwarteten meinen „verbalen Gegenschlag“ und würden die „ausgesprochene Strafe mit Gelassenheit entgegennehmen“.

      Davon ist inzwischen noch wenig zu merken. Stattdessen verwahren Sie sich gegen alles Mögliche.

      Sie behaupten, das Interesse an meinen Artikel gehe „gegen Null“, die Webstatistik meines Blogs könne ich „getrost vergessen“. Sie habe mit der Realität nichts zu tun. Dann unterstellen Sie mir, ich hätte im Anschluss an ihren Kommentar selber für drei zusätzliche Klicks auf das Video gesorgt, was die pure Unwahrheit ist. „Von der Realität“ könne man mich „nicht überzeugen“.

      Das halte ich für starken Tobak, teilweise hanebüchenen Unsinn. Damit beurteile ich nicht Ihre Person, sondern lediglich das, was Sie hier von sich geben. Dies werden Sie erdulden müssen.

      Das Problem bei unserer Kommunikation ist, dass Sie nicht zwischen einer Tatsachenbehauptung und einer Meinungsäußerung unterscheiden. Ich schreibe in jedem Artikel mindestens einmal, dass ich halt meine persönlichen Ansichten vertrete und andere gerne zu abweichenden Schlüssen kommen können.

      Sie verkaufen fast alles, was Sie hier schreiben, als unumstößliche Tatsache, so dass ich mich gefälligst Ihren Behauptungen zu fügen hätte. Unter solchen Bedingungen ist ein lohnender Meinungsaustausch schwierig bis unmöglich.

      Wie Sie vielleicht nicht wissen, hatte ich vor einiger Zeit die Kommentarfunktion gesperrt, als die Troll-Aktivitäten überhandnahmen. Inzwischen habe ich dazugelernt und lösche den unerträglichen Teil, während der Rest für mehr Zugriffe sorgt. Und ich freue mich über konstruktive Beiträge, die auf meinem Blog eher der Normalfall sind.

      Mit besten Grüßen
      Gerhard Riedl

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    10. Lieber Gerhard Riedl,
      welch große Ehre wird mir zuteil - gleich ein ganzes Video widmen Sie mir! Das Thema scheint Sie sehr zu bewegen. Schade, dass es sich so wenig Leute ansehen :-(. Gerade einmal 45 Videoaufrufe in den letzten 24 Stunden, inklusive der Zählung Ihres im Beitrag eingebetteten Videos. Naja, die anderen 350 Besucher dieses Beitrags lesen halt nur den Text. Schade um die viele Arbeit, finden Sie nicht auch?
      Und selbstverständlich haben Sie mit Ihren Zahlen vollkommen recht, denn ich habe ganz vergessen - für Sie gelten ja eigene Gesetze:
      §1 Der Lehrer hat immer Recht.
      §2 Hat er mal nicht Recht tritt §1 in Kraft.
      Weiterhin so großartigen Erfolg wünscht Ihnen
      Ihr Gaffer,
      Hermann Lainer.

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    11. Lieber Herr Lainer,

      ich fürchte, dass Ihnen Ihr Ego ein wenig die Perspektive verstellt: Lediglich in der ersten Minute des Videos zitiere ich Sie – am restlichen Schwachsinn, den ich in 17 Minuten dokumentiere, waren Sie nicht beteiligt.

      Übrigens habe ich im Video lediglich Ihre Äußerungen wiedergegeben und mich jeglicher Kritik an Ihrer Person enthalten. Ihre behauptete „Sachlichkeit“ dagegen spiegelt sich in einem der abgeschmacktesten Lehrerwitze.

      Na gut, ich kann Sie nicht daran hindern, sich um Kopf und Kragen zu schreiben. Und unbesorgt: Uns hat das Video großen Spaß bereitet, und sicherlich auch etlichen Zuschauern – wie viele es denn auch gewesen sein mögen.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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