Cassiel, der Gnadenreiche
Unser Altblogger hat sich nun endlich wieder mit einer Botschaft an die Tangogemeinde gewandt: Unter dem Titel „GG: Gerhard, der Gnadenlose“ falle ich nun doch wieder einmal der Auszeichnung seiner Aufmerksamkeit anheim. Mei‘, bin ich stolz!
Im Vorwort liest man bereits die Andeutung einer „psychischen Deformation“ – na ja, Dreck dieser Art ist man gewohnt, wenn man im Tango nicht mit den Wölfen heult.
Cassiel diagnostiziert jedenfalls „wiederholtes verbales Eindreschen auf Menschen anderer Meinung“ sowie „Eskalation eines Konfliktes für gesteigerte Aufmerksamkeit“. Meine „Unbarmherzigkeit“ zeige sich darin, Cabeceo-Liebhaber als „reaktionär“ zu bezeichnen. Ich wüsste nicht, wo das im kritisierten Text zu finden wäre.
Das Ganze für eine Geschichte, die einfach nur lustig ist?
Und nein, mein Guter, Peter Baumgartner muss für nix herhalten, was er mir nicht selber vor Jahren geschrieben hat: Ein Erlebnis, als er versuchte, maskiert und daher inkognito mit seiner eigenen Frau zu tanzen. Das Verbergen der eigenen Identität kann Leuten wie dem Kollegen Cassiel doch nicht ganz außergewöhnlich erscheinen!
Methode Wendel: Man erfindet Zitate, über die man sich dann erregen kann.
Insgesamt habe ich ledglich eine lustige Geschichte veröffentlicht. Aber da Cassiel daraus unbedingt einen Skandal erdichten möchte, schreibt er halt von „Gepöbel“. Auch eine Trump-Andeutung darf nicht fehlen. Wer hier „Rage-Baiting“ betreibt – diese Einschätzung überlasse ich meiner Leserschaft!
https://de.wikipedia.org/wiki/Ragebait
Wer den gescholtenen Artikel noch nicht kennt:
https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/10/gastbeitrag-inkognito-cabeceo.html
Aber natürlich möchte der Kollege nicht, dass sein Text nun zu einem Shitstorm ausufert:
„Sollte das offen-Halten der Kommentar-Funktion für ein Gerhard-Bashing missbraucht werden, behalten ich mir ausdrücklich ein Schließen der Möglichkeit vor. Ich bitte um Mäßigung.“
Nun, dieser Bitte wurde bis heute hundertprozentig entsprochen: Bislang gab es zu dem Artikel genau null Kommentare. Nicht mal Klaus Wendel drängte es zu einer Meinungsäußerung – und das will was heißen!
Ja, lieber Cassiel, so kanns gehen! Kaum schreibt man jahrelang kaum noch etwas – und schon ist das Publikum weg!
Da hilft es auch nichts, reihenweise alte Textbausteine zu recyceln statt sich mal was Neues einfallen zu lassen.
Immerhin hat Peter Baumgartners Gastbeitrag bislang 279 Zugriffe erhalten – nicht schlecht für eine über 10 Jahre alte Geschichte!
Gut, dass ich nicht auch in die Gewohnheit verfalle, frühere Artikel zu verstecken!
Vom Literatur-Nobelpreisträger William Faulkner stammt der Satz:
„Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden."
https://de.wikipedia.org/wiki/William_Faulkner
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| Illustration: www.tangofish.de |


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