Die Hoheit auf der Tanzfläche

Immer wieder lese ich, dass man den Tango – insbesondere die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau – heute weit aufgeklärter unterrichte als noch vor etlichen Jahren.

Daher habe mir die Frage gestellt: Was bekommt ein Anfänger (und erst recht eine Anfängerin) zu lesen, wenn er (oder sie) den folgenden Satz googelt: „Der Mann führt im Tango.“

Ich habe mir einmal die am häufigsten vorgeschlagenen Texte angesehen. Was der Sache eine besondere Würze gibt: Sie wurden ausschließlich von Frauen verfasst.

Auffallend sind Presseberichte, zu deren Behufe man wohl meist eine Praktikantin mit ihrem Freund in einen Tangokurs geschickt hat. So erfährt man in der „Celleschen Zeitung“:

„Der Mann führt: Tango pfeift auf Emanzipation“

„Denn beim argentinischen Tango gilt vor allen Dingen eine Regel, die sei aber umso wesentlicher: Der Mann führt, die Frau folgt! Ohne Wenn und Aber und erst recht ohne emanzipatorische Gleichberechtigungsansätze. Das führt erstmal zu einem deutlich ausgeprägten Glücksgefühl bei den Herren. ‚Endlich‘, glaubt man sie denken zu sehen. (…)

Was wir tanzen, ist alleine dem geschuldet, was der Herr fühlt und führt. (…) Und zugegeben, manchmal versuche ich schon mehr oder weniger bewusst die Führung zurückzuerobern und Einfluss auf das zu nehmen, was wir tanzen. Zum Glück lässt er sich von meinen kleinen Emanzipationsversuchen nicht aus der Ruhe bringen und erkämpft sich konsequent die Hoheit auf der Tanzfläche zurück.“

https://www.cz.de/Mehr/Reportage/Der-Mann-fuehrt-Tango-pfeift-auf-Emanzipation

Ganz ähnlich klingt das in der „Westdeutschen Zeitung“, welche den Tanzlehrer Erwin Neander aus Düsseldorf (wohnhaft wohl im gleichnamigen Tal) zu Wort kommen lässt:

„Tango: ‚Der Mann führt als Macho‘

„‚Beim Tango führt der Mann als Macho‘, verdeutlicht Erwin Neander die Rollenverteilung. ‚Die Frau überlässt dem Partner die Oberhand, er muss eindeutige Signale geben.‘“

Übrigens wird gemäß beider Artikel der „Grundschritt“ (wir ahnen, welcher) gelehrt, wobei Tanzlehrer Neander gleichzeitig feststellt: „Der Tango ist ein Improvisationstanz, er ist nicht vergleichbar mit Walzer oder Cha-Cha-Cha. Denn beim Tango muss man die Figuren selbst erfinden.“

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/tango-der-mann-fuehrt-als-macho_aid-28463725

Für die Berliner Autorin Lea Martin liegen Tango und Unterleib nahe beisammen:

 „Wie benutze ich einen Mann?“

„Wie man einen Tampon benutzt, weiß ich. Aber einen Mann? Benutzen klingt nach schmutzigem Sex. Und dann ist es soweit. Tangostunde, Prenzlauer Berg.“

„Der angebliche Machismo, der den Tango Argentino ausmacht, wird ergänzt durch das selbstbewusste Auftreten einer Frau, die ihre eigene Energie kennt und verströmt. Eine Tanguera kann warten, bis sie einen Ocho, Gancho oder Boleo tanzen darf, doch wenn er da ist, kostet sie ihn aus, sie dreht ihren Körper, wirft ihre Beine und genießt, was der Tango bietet: an Spaß, Bewegung, Leidenschaft, Kontakt. Derart präsent zu sein ist eine Herausforderung, zumal für alle, die gewohnt sind, ihren Körper eher zurückzuhalten. Meiner freut sich über die Chance, eine ungewohnt kühne Rolle zu spielen.“

https://www.tango-argentino-online.com/wie-benutze-ich-einen-mann

Es erstaunt mich immer wieder, was in Berlin bereits als ungewohnt kühn" gilt...

Eine Tangolehrerin übt sich am Relativieren: Irgendwie füllt die Tänzerin aktiv ihre passive Rolle aus:

„Im Tangoschritt zur Geschlechter- und Führungsrolle“

„Im Tango führt der Mann, und die Frau folgt. Es geht jedoch nicht darum, dass der eine dominiert und die andere gehorcht, sondern um die Begegnung zweier gleichwertiger Persönlichkeiten mit getrennten, aber sich ergänzenden Qualitäten. (…)

Der Mann führt, das heißt, er ‚sagt‘ der Frau, welchen Schritt sie machen soll. Dafür muss er klare Entscheidungen treffen, diese klar kommunizieren und darf nicht zweifeln. Die Frau als Folgende wird nicht einfach passiv und brav ausführen, was der Mann will. (…) Damit würde sie sich selbst verleugnen. Ganz im Gegenteil genießt sie, geführt zu werden, und lässt sich hingebungsvoll fallen. Der Mann hat die Verantwortung, sie darf loslassen. Er passt auf sie auf, er beschützt sie, sorgt sich um sie, ist sehr aufmerksam, geht sensibel auf sie ein und hält sie in seinen Armen. Die Frau lässt sich oft mit geschlossenen Augen führen und genießt. So kann er sich als Mann fühlen und sie sich als Frau.“

https://www.bdp-wirtschaftsdienst.de/wp-content/uploads/2012/10/Seiten-aus-PR-02_13.pdf

Eine andere Autorin hat in Buenos Aires drei Wochen lang „die Geheimnisse des argentinischen Tango ergründet“. Das „unverkrampfte Verhältnis zur Geschlechterrolle“ erkennt man ja an der rekordverdächtigen Femizidrate im Mutterland des Tangos…

„Tango Argentino oder: Starke Männer, schwache Frauen?“

„Zwar übernimmt der Mann die aktive Rolle und die Frau folgt seiner Führung. Aber: Ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfältig, und sie ist es, welche die Nähe zum Partner bestimmt. Milongueras, so meine Beobachtung, begeben sich offenbar beim Tangotanzen in die traditionelle Rolle, im wahren Leben jedoch nicht. (…)

Jedenfalls habe ich den Eindruck bekommen, als ob man in Argentinien noch weiß, was ein ‚richtiger' Mann, was eine ‚richtige' Frau ist und sein darf. Und ich glaube, man hat zur eigenen Geschlechtsrolle ein viel, viel unverkrampfteres Verhältnis.“

„Aber es gibt auch eine Rückseite dieser Medaille, die mir reichlich abstrus erschienen ist. Auf fast jeder Milonga hatte es nämlich Frauen, die den ganzen Abend nie zum Tanzen aufgefordert wurden. Ich habe mich gefragt, weshalb sich dies Frauen antun, stundenlang wie bestellt und nicht abgeholt dazusitzen und am Schluss des Abends frustriert zu sein. ‚Der Mann führt, die Frau gehorcht‘ würde in dieser Hinsicht eine Emanzipation der Frauen benötigen.“

https://www.margritstamm.ch/blog/blog-uebersicht-bildung-und-erziehung/entry/tango-argention-oder-starke-maenner-schwache-frauen.html

Und dies trotz Cabeceo… Woran das wohl liegt?

„Weiblichkeit leben“ stellt man sich im gleichnamigen Blog so vor:

„Soll der erotische Tanz gelingen und Freude machen, setzt das voraus, dass beide ihre Rollen akzeptieren und ihre ursprüngliche Aufgabe wahrnehmen. Der Mann hat dabei die Aufgabe, einen eigenen guten Führungsstil zu entwickeln, während die Frau Freude daran hat, sich führen zu lassen. Beide akzeptieren diese polaren Vorgaben. Würden sie bei jedem Tanz neu diskutieren, wer die Führung übernimmt, gäbe es ein ziemliches Chaos – und die Freude wäre dahin. Der Mann entwickelt seinen Führungsstil, doch das übergeordnete Element ist die Musik, die er interpretiert. Er lauscht der Musik, muss ihren Rhythmus in seinem Körper spüren und fühlend wissen, wie er sie in Bewegung und Figuren umsetzt. Er stellt den Rahmen und hat die Verantwortung dafür.“

https://www.weiblichkeit-leben.de/tango-argentino.html

Und auch in der renommierten „Neuen Züricher Zeitung“ greift die Autorin tief in die Klischeekiste:

„Beim Paartanz führt immer noch meistens der Mann. Er senkt den Blick auf sie herab, sie hebt das Kinn. Tanzen ist das Spiel der Geschlechter, ein Flirt ohne Worte, reine Verführung. Ein klassischer Tanz, bei dem keiner die Führung übernimmt, wird scheitern. (…)

Reden wir also nicht lange darum herum: Tanzen ist Sex. Es ist die angedeutete Vereinigung, Zwiesprache der Körper, deren Hitze man spürt, die man riecht und berührt, die fordern und denen man gibt.“

https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-tanz-das-vertikale-vorspiel-ld.1448687

Es gibt aber auch positive Beispiele:

„Unerwartet queer: der Tango Argentino“

„Wenn der argentinische Tango also auch immer noch als heteronomer Tanz gilt, in dem die Frauen- und Männerrolle klar definiert ist und der hauptsächlich in gemischten Paaren getanzt wird, so ist er doch seit seinen Ursprüngen und durch die Geschichte hindurch ein Tanz, der festgelegte Rollen und Konventionen angreift und auflöst, und der Frauen mehr Bedeutung und Freiheit erlaubt, als in jedem anderen Paartanz.“

https://libertine-mag.com/magazin/die-unerwartet-queere-natur-des-tango-argentino/

Der einzige männliche Autor nennt die Dinge klar beim Namen:

„Ist die Frau nur als Werkzeug im Tango zu sehen? Kann ich auch ein Sportgerät nehmen und immer genau vorausberechnen, was passiert, wenn ich diese Bewegung initiiere?

Das scheint nach wie vor die Betrachtung mancher Tangotänzer zu sein. Nur sagen, nein sagen würde es niemand.

In einem Gespräch mit einer wirklich sehr guten Tänzerin kam der ganze Frust, die diese Einstellung bei Folgenden hervorruft, zu Tage: ‚Ich bin es leid. Immer diese Männer, die mich nur dazu benutzen, um selbst gut auszusehen und mir keinen Raum lassen.‘

Das ist oft der Zeitpunkt wo Frauen entweder anfangen zu führen (was ich gutheiße) oder gefrustet mit dem Tango aufhören. Exakt Letzteres hat diese Tänzerin mittlerweile gemacht, aufgehört zu tanzen.

Und das ist traurig. Weil das genau die Frauen wären, die das Tanzen auf ein neues Niveau heben könnten. Wenn die Männer – Verzeihung – WIR Männer nicht so ignorant wären.“

Die Frau das Sportgerät – toquetango.com

Tja, genauso isses… Es mutet wirklich gruselig an, mit welch vorsintflutlichen Vorstellungen man Tangoanfänger bis heute versorgt. Und ja, man vertreibt kreative Menschen – in der Mehrzahl Frauen – und ersetzt sie durch Männer, welche eifrig das Rad der Geschichte zurückdrehen.

Wie geht denn nun „Führen und Folgen“? Ich habe es einmal so ausgedrückt:

„Führen bedeutet, dass der Mann das mittanzt, was er nach Ansicht der Frau geführt hat.“

Heute würde ich hinzufügen: „Und das, was die Tänzerin an eigenen Initiativen beisteuert.“

Foto: www.tangofish.de

 

Kommentare

  1. Wenn es im Internet steht, dann wird es schon stimmen. Ob solcher Möglichkeiten kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis eine Männerschwemme über den Tango herein bricht.
    Derzeit habe ich aber noch den Eindruck, dass diese Macho-Nummer von Anfängern besser verinnerlicht werden muss, wenn sie so an ihrem Tisch hocken und sich von Zeit zu Zeit mit ihrer festen Partnerin auf die Tanzfläche trauen.

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    1. Ich bin generell gegen eine Schwemme im Tango, womit auch immer. Die Qualität steigert das in der Regel nicht.
      Und nein, die "Macho-Nummer" macht männliche Anfänger nicht sicherer, im Gegenteil. Damit steigert man die Beklemmung, für alles verantwortlich zu sein. Der Gedanke von Teamarbeit brächte mehr.

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    2. Gerhard, eine Milonga ist in der Regel ein zusammengewürfelter Haufen, kein Team!
      Sein Team sollte man sich schon aus dem Privaten oder aus dem Unterricht mitbringen, die minimale Form ist eben ein Paar.
      Und Erwartungen bei einer Milonga würde ich explizit absprechen, implizite Erwartungen möglichst niedrig ansetzen.

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    3. Martin, ich bin dir für die Belehrung durchaus dankbar. Nach 23 Jahren Tango und zirka 3000 Milongabesuchen erfahre ich nun endlich, dass ich meine Erwartungen zurückschrauben sollte!

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    4. Nun ja, Gerhard, wenn Dir als Pädagogen nicht klar war, dass Teams kaum vom Himmel fallen sondern sich bilden oder gebildet werden müssen, dann hast Du ja nun eine möglich Ursache für Deine latente Unzufriedenheit mit dem Tango-Soziotop.

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    5. Als Pädagoge hielt ich nicht viel von Teamarbeit - meist steigert sie nur das redundante Geschwätz. Und bei den Schülern ist es nicht besser...
      Im Tango favorisiere ich das kleinstmögliche Team: das Paar.

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  2. Wenn sie nach so einer langen Zeit noch immer keine Antwort auf die Frage gefunden haben, weshalb so viele Menschen mit dem Besuch einer streng traditionellen Milonga sehr glücklich sind, dann werden sie dies in dieser Inkarnation auch nicht mehr schaffen, egal wie lange Sie weitersuchen.
    Entweder sind Sie Begriffs stutzig (Sie als Pädagoge kannten bestimmt Schüler, die eine einzige Sache partout nicht kapieren wollten) oder sie gehen auf die falschen Veranstaltungen. Ihre Negativbeispiele und YouTube Analysen entsprechen in keinster Weise den Beobachtungen, die ich vor Ort mache, auch wenn ich bisher nur ca. 1000 Milongas geschafft habe.
    Diese Art von Milongas sind ein gut funktionierendes System und mir scheint als seien Sie der Einzige, der etwas auszusetzen und zu grummeln hat. Ich persönlich fülle meine Lebenszeit mit positiven Dingen, wie zum Beispiel Tango und versuche das Leben positiv zu sehen und nicht ständig zu meckern- alles andere würde ich auf dem Totenbett sicherlich bereuen.


    Glück auf,
    Bernd Schneider

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    1. Lieber Bernd Schneider,

      aus Ihrer eigenen Schulzeit kennen Sie sicherlich Kollegen, die es im Deutschunterricht partout nicht schafften, das Thema eines Aufsatzes zu beachten.

      Es geht in meinem Artikel nicht um die Vorzüge oder Nachteile einer "streng traditionellen" Milonga, sondern um die Frage des Führens und Folgens. In meinen Kommentarhinweisen wird deutlich darum gebeten, sich ausschließlich auf das Thema des jeweiligen Artikels zu beziehen. Der Begriff "Kommentar" impliziert das ja bereits.

      Ansonsten gönne ich es jedem und jeder von Herzen, wenn er auf solchen Milongas sein (oder ihr) Glück findet. Ich wäre nicht 23 Jahre beim Tango geblieben, wenn es nicht ebenfalls genug Events gegeben hätte, an denen ich Freude hatte und habe. Vielleicht schauen Sie mal unter dem Label "Milonga-Berichte" nach, da habe ich einige beschrieben.

      Der Einzige, welcher an manchen Erscheinungen im Tango Kritik übt, bin ich jedoch wahrlich nicht; dazu gibt es haufenweise Zitate und Quellen in meinen Artikeln. Und ja, mir macht es auch Spaß, den größten Quatsch in unserem Tanz zu veralbern.

      Sollte Sie das stimmungsmäßig herunterziehen, rate ich zum Erhalt einer positiven Lebenseinstellung dringend zur Abstinenz von meinem Blog.

      Ich erhalte immer wieder Kommentare der Art, dass man selber nur das Positive im Leben suche und daher auf mein Blog gestoßen sei. Glauben sie mir - das ist ein Irrweg!

      Mit besten Grüßen
      Gerhard Riedl

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  3. PS: ich bin irgendwie über die Zahl 3000 gestolpert und habe mir erlaubt nachzurechnen.

Dies bedeutet, Sie waren OHNE UNTERBRECHUNG 23 Jahre jeden Monat auf Zehn Milongas. 
Wenn man nun noch Die Coronazeit abzieht kommen wir sogar auf einen Wert von 11.
Zudem schrieben sie, dass Sie seit einiger Zeit, dem Alter geschuldet, nicht mehr so viel Tanzen können. Das heisst, Sie müssen in der Hochzeit Ihrer Tango Argentino Karriere ganz schön Gas gegeben haben. Um so beachtlicher, da Sie auch noch andere aufwändige Hobbys haben (siehe Bio).

    Da ihr Beruf ja als sehr anstrengend gilt und unterrichtsfreie Zeit ja stets mit Unterrichtsvorbereitung sowie Korrekturen gefüllt ist, kann dies auch keine Erklärung für Ihre übermenschliche Leistung sein. Wenn wir davon ausgehen, dass sie auch längere Zeiten hatten, in denen Sie wenig getanzt haben, wird Ihre Leistung noch bewundernswerter. Chapeau.

    

Glück auf,
    
Bernd Schneider


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    1. Danke für das Kompliment und das große Interesse an meiner Biografie!

      Tatsächlich waren wir in früheren Jahren (so zwischen 2003 und 2009) oft fünfmal die Woche beim Tanzen. Der Rekord lag nach meiner Erinnerung bei 20 Abenden hintereinander. Manchmal gab es auch "Milonga Hopping", also zwei Veranstaltungen an einem Tag. Und viele Tangoreisen.

      Beruflich sollten Sie beachten, dass ich seit über 11 Jahren pensioniert bin und auch vorher etliche Jahre in Teilzeit arbeitete.

      Dennoch war das damals eine oft ziemlich anstrengende Zeit, in der ich auch noch um die 30 Zauberauftritte pro Jahr hatte. Ich kam öfters mit sehr wenig Schlaf aus.

      Man muss allerdings bedenken, dass in diesen Jahren das Internet noch wenig Bedeutung hatte. Daher habe ich meine Zeit nicht mit dem Studium von Blogs oder gar dem Nachrechnen dort veröffentlichter Zahlen vertrödelt.

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  4. Die Aussage "Der Mann führt im Tango" als Suchbegriff bringt den für eine satirische Betrachtung hilfreichen Bias in die Ergebnismenge. Bei "Führen in Tango" oder einem anderen Browser oder Standort könnten schon ganz andere Ergebnisse kommen. Die aber ebenfalls in keiner Weise eine Realität abbilden müssen.

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    1. Na, dann lassen wir doch die ganze Internet-Recherche und belassen es bei den Ansichten in der eigenen Meinungs-Blase...

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    2. Das kannst Du natürlich machen. Oder versuchen ausgewogener zu recherchieren. Es dürfte aber die Frequenz satirischer Artikel in diesem Blogs drastisch reduzieren, wenn Du nur von eigenen Erlebnissen berichtest.

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    3. Im Gegenteil! Schon mal unter dem Label "Tagebuch-Notizen" (derzeit 67 Einträge) nachgesehen?

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    4. Nun habe ich mal "ausgewogen" recherchiert und "Wer führt im Tango?" gegoogelt. Die erste Antwort. "Stets führt der Mann. Und schon das Auffordern zum Tanz unterliegt gewissen Regeln: Es erfolgt nämlich ganz subtil über Augenkontakt."

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    5. Stimmt - diese Antwort kommt bei der Anfrage über alle Brower und Betriebssysteme auf die ich gerade Zugriff habe.
      Was soll ich dazu sagen ... wenn ich tanze führt (fast) immer der Mann. ;-)

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  5. Entschuldigen Sie, dass ich das Thema verfehlt habe. Ich habe in den Diskussionen mit Ihrem neuen Freund nicht mehr ganz durchgeblickt und dachte dass sei jetzt Usus hier.
    

Zudem muß man Ihr Œuvre ja im Gesamten sehen und da ist es ja so, dass Sie sehr, ja wirklich sehr viele Wörter bemühen um immer wieder die selben (geschätzt) fünf Thesen zu untermauern. Dies erscheint mir etwas seltsam und von Berufswegen hätte ich hier schnell eine ICD zur Hand.

    Dies werde ich aber nicht tun, da ich es im Gegensatz zu Ihnen ablehne, Menschen in den Zusammenhang mit psychischen Krankheiten zu rücken.

    Glück auf,
    
Bernd Schneider

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    1. Lieber Herr Schneider,

      Sie haben ein bisschen Pech mit den Tatsachen:

      Den "neuen Freund", der hier mit mir diskutiert, kenne ich aus dem Internet schon viele Jahre.
      Die Themenbereiche, über die ich schreibe, können Sie unter "Labels" nachschauen. Es sind momentan fast 40.
      Und wenn es denn nur "fünf Thesen" wären, finde ich es schon erstaunlich, dass Sie dennoch das Thema nicht treffen. Ich empfehle stets, den Fokus auf meine Artikel zu richten und sich nicht von Kommentaren verwirren zu lassen.

      Wenn ich Ihre Zuschriften veröffentlichen soll, lassen Sie bitte dunkle Andeutungen über ICDs bzw. psychische Krankheiten stecken. Beschäftigen Sie sich mit dem Inhalt dessen, was ich veröffentliche, und lassen Sie Personen aus dem Spiel. Tue ich gerade auch.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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  6. 1. Das mit dem Freund war ironisch.
    2. Ich bleibe bei meiner Meinung.
    3. Das mit den ICDs ist mir wohl rausgerutscht weil Sie selbst ja auch nicht gerade zurückhaltend in dieser Hinsicht sind.

    Glück auf,
    Bernd Schuster

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    1. Was immer Ihnen in der Hinsicht noch rausrutschen könnte: Lassen Sie es drin! Vor allem falsche Tatsachenbehauptungen.

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