Meine YouTube-Videos


Zu meinem neuesten Text über „Gute Tangolehrer“ schrieb ein solcher auf Facebook, „dieser Herr Riedl“ mache ihn „immer neugieriger auf seinen Tango“.

Nun weiß ich zwar nicht, was meine persönlichen Tanzkünste mit den Aussagen des Artikels zu tun haben. Dennoch: Dem Manne kann geholfen werden! Hätte er bei YouTube mal meinen Namen eingegeben, wäre er sogar alleine fündig geworden!

Aber klar, meine Tango-Videos habe ich zwar alle schon einmal auf diesem Blog vorgestellt, aber bei fast tausend Beiträgen… Und es kommen ja immer wieder neue Leser hinzu!

Daher präsentiere ich meine Schöpfungen nun einmal zusammengefasst:

Über vier Jahre alt ist der meistgesehene Tanz von mir (ab 5:49). Er hat mir von verschiedensten Seiten die Diagnose eingebracht, ich könne überhaupt keinen Tango. Wurscht, uns hat‘s damals viel Spaß gemacht – und wir alle (auch die Musikerinnen) können es heute noch besser!



Nachdem unser Versuch, „El Choclo“ zu interpretieren, derartig viel Kritik erregt hatte, wollten Manuela Bößel und ich eine konservativ-anonyme Version (mit „Cabeceo“ und „Blumenkübel-Schemel-Ronda“) nachliefern. Das hat uns beiden höllisches Vergnügen bereitet!


Mein tänzerisches Lieblings-Video: Nachdem Blogger-Kollege Cassiel behauptet hatte, ich könne zu Biagis „Belgica“ nicht tanzen, habe ich es (mit einer ungenannt sein wollenden Partnerin) mal unternommen – in einem Take ohne Schnitte:


Über diesen herrlichen Blödsinn kann ich mich immer noch gewaltig amüsieren: Aus Original-Cassiel-Textbausteinen hatte ich eine pseudoreligiöse „Erweckungs-Predigt“ zum traditionellen Tango verfasst und in passender Gewandung vorgetragen:


Mein meistgesehenes Lesungs-Video ist auch das älteste: Es entstand damals unter abenteuerlichen Bedingungen und wurde vom Verlag der ersten Version meines Tangobuches eingestellt.


Fast so oft angeklickt wurde das Video zur Neufassung des „Milonga-Führers“. Glücklicherweise konnten wir es selber professionell produzieren lassen – und vor allem mit Publikum! Insgesamt habe ich inzwischen zirka 30 Lesungen hinter mir. Diese gefällt mir immer noch sehr gut!


An dem wunderbaren Buch von Manuela Bößel und Peter Ripota hatte ich selber mitgearbeitet. Daher habe ich mit großer Freude die Einführung zu einem Lesungsvideo der beiden vorgetragen:


Und so tanzt man in Pörnbach: Eine Szene unserer Wohnzimmer-Milonga"!


Der Text, den ich hier vortrage, stand schon längst auf meinem Blog. Wir fanden aber, das Grauen müsse einmal in Bild und Ton wirken:
 

Ich gebe noch zu bedenken: Wir alle haben nie behauptet, professionelle Tänzer, Musiker, Autoren oder Videofilmer zu sein. Ich hoffe aber: Der Spaß, den wir mit unseren Produktionen hatten, ist erkennbar. Und es sind natürlich alles „Momentaufnahmen“, die wir weder wiederholen können noch wollen. Tango schreibt sich stets im Präsens

Leider hat meine wiederholte Aufforderung, gerade die Kritiker meines Tangos möchten doch bitte auch einmal ein eigenes Tanzvideo vorstellen, keine Resonanz bewirkt. Schade!

Auf jeden Fall reichen die hier vorgestellten Filmchen locker für einen „Riedl-Fernsehabend“. Bier und Chips nicht vergessen! Ich wünsche jedenfalls – je nach persönlicher Einstellung – viel Vergnügen oder eine gerechte Empörung!

P.S. Nun hat mich mein Leser Bruno Rogalla (der mich seit Jahren wahlweise lobt oder anpöbelt) darauf hingewiesen, er habe mir (und seither knapp 80 Zusehern) bereits 2017 in einem Video gezeigt, wie man richtig Tango tanze. Leider hatte mich die Botschaft nicht erreicht. Mit Freude stelle ich es nun hier ein mein Blog ist ja auf Satire spezialisiert. Karneval meines Viertels" heißt der Tango (falls man da nicht sofort von selber draufkommt):

  

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