Große Schimpflitanei 2010-2016




„Als von unfassbarer Primitivität getriebener Riedl, wäre es wohl im höchsten eigenen Interesse gewesen, ebenfalls anonym zu bleiben!“
(Thomas Mayr, Tangolehrer zu Wien)

Zusammengestellt aus den zahlreichen Äußerungen im Internet über den Autor und Tangotänzer Gerhard Riedl. Die kursiv rot gesetzten Teile sind – eventuell sprachlich etwas angepasste – Zitate zu meiner Person!

1. Gesang

Größter Führer aller Zeiten,

dein schlimmes Machwerk mit viel Seiten,
glatter Quatsch vom Riedl-Grantler,
mit Unwesen im Tango Handler.
Überheblich nur und selbstgerecht,
machst mit Hass du alles schlecht.
Heckenschütz‘ der feigen Art,
fast so schlimm wie Degenhardt -
halluzinierend, zynisch, stets erregt.
Ist denn keiner, der‘s bewegt
und dem Typ das Handwerk legt?

2. Gesang

Du begannst als Referendar,
der nur scharf auf Mädchen war.
Zu mehr hat’s bei dir nicht gereicht,
dein Kreuzzugs-Blog ist doch nur seicht.
Durch Albernheit und Ignoranz,
du Grantelhuber, Meckersack
muss man fremdschämen sich ganz,
ein Pistenrowdy, nicht zu knapp!
Krude Ideen sonderst du ab.
Ist denn keiner, der‘s bewegt
und dem Typ das Handwerk legt?


3. Gesang

Sehr geehrter Geisterfahrer,
leidest am Tourette-Syndrom,
Dein Geschwafel wird nicht wahrer,
‘ne verquere Selektion!
Platzhirsch, Platzdepp, Stänkerer
hartnäckig Lernresistenter,
selbstgerechter Zeitgenosse.
Spuckt eine Frau dir ins Gesicht,
du Stinkstiefel, mich wundert‘s nicht.
Ist denn keiner, der‘s bewegt
und dem Typ das Handwerk legt?

4. Gesang

Gekrümmter Hüpfer, sabberst gar
mit offnem Mund, das ist doch wahr!
Bist nur peinlich, ohne Ende,
bewegst primitiv dich im Gelände,
völlig durchgeschwitzt sogar,
und schlecht riechend, ist doch klar!
Vergewaltigst uns intellektuell,
keine tanzt mit dir so schnell.
Lästerer, g’hörst weggefegt!
Ist denn keiner, der‘s bewegt
und dem Typ das Handwerk legt?

Abgesang

Auf dem Friedhof ich nun wart,
auf Anwalt, Barde: Degenhardt.
Sing ich oft an seinem Grab,
lacht der sich die Eier ab
über diese Litanei,
und dann singen wir zu zwei:


Wenn ich an dem Galgen häng
und mir wird der Hals zu eng,
weiß nur ich, wer da so log
und wie schwer der Arsch mir wog.

Quelle ist Franz Josef Degenhards „Große Schimpflitanei“ von 1973, in welcher der linke Anwalt und Liedermacher ebenso aus (damals) Briefen an ihn zitiert. Die letzten vier Zeilen beziehen sich auf ein Gedicht von Francois Villon.
Hier der Originaltext:

Und singen darf es „Väterchen Franz“ natürlich auch noch…



Übrigens hätte ich noch ein paar Dutzend Zitate (Degenhardt sicher auch) – aber die passen nicht mehr in den Text…

Kommentare

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