Ausgebloggt?

 

Ich habe in den bald acht Jahren von „Gerhards Tango-Report“ viele Blogs zu unserem Tanz entstehen und sterben sehen. Nicht bei allen hat es mit leidgetan. Bei den meisten aber schon.

Um mit dem Unappetitlichen zu beginnen: Die unter dem Decknamen „Cassiel“ 2009 gegründete „Plauderei über den Tango Argentino“ gibt es zwar noch. Seit 2017 sind dort aber gerade einmal 7 Artikel erschienen – heuer erst einer, letztes Jahr gar nichts.

Dabei hat dieses Organ es in seiner Blütezeit bis etwa 2014 nach meinem Eindruck geschafft, große Teile der deutschsprachigen Tangoszene auf einen geradezu sektenartigen Kurs zu bringen. Insbesondere wurde für die Mär von der „traditionellen Milonga“ mit all ihrem Zubehör in Musikauswahl und Verhaltensregeln getrommelt. Gegen Andersdenkende rief man in oft über 100 Kommentaren pro Veröffentlichung den Dschihad aus. Ich habe genügend davon eingesteckt.

Ähnlich vor sich hin siecht nun das Ende 2017 entstandene Blog „Berlin Tango Vibes“. Für mich ist die Ursache wahrscheinlich, dass die Seite von vornherein als eine Art „Tango-Gala“ im Stil einer Frauenzeitschrift aufgemacht war. Da die Pandemie unseren Tanz des Schicks beraubt hat, hätte man die Richtung des Blogs schon kräftig ändern müssen. Dazu sah man sich wohl nicht in der Lage, zumal schon vorher Mitautorinnen abgesprungen waren. In diesem Jahr erschien bislang ein einziger Artikel, welcher bezeichnenderweise den Titel „Winterschlaf“ trägt.

Daneben gibt es englischsprachige, teilweise stark mit Werbung durchsetzte Seiten wie die von „Vio Tango Forge“ oder das Blog von Melina Sedó. Ich sehe nicht, dass solche – oft eher sporadischen – Veröffentlichungen viel Aufmerksamkeit erhalten. Ich halte es für einen schlimmen Fehler, in Deutschland fremdsprachlich zu posten. Die Mühe der Übersetzung machen sich nur wenige – selbst wenn sie dazu in der Lage wären.

Längst in Vergessenheit geraten ist Yokoitos „Tangoblogblog“, das der Autor 2015 begründete und mich damals umgehend belehrte, wie gescheites Bloggen funktioniere. Viele seiner Beiträge waren durchaus erfrischend geschrieben, aber ich hatte von vornherein das Gefühl, dass es dem Autor am letzten „Biss“ fehlte. Themen wurden oft nur angerissen nach dem Motto „den Rest denkt ihr euch selber aus“. Im Tango? Unmöglich! Der letzte Artikel stammt vom Januar 2020 und trägt den typischen Titel „Mal eben schnell“.

Hoffnungsfroh stimmte mich auch der Tangoteil des Blogs „Lies-feddich“ von Christian Stoll. Leider hat der sich nun dazu entschlossen, viele Artikel hinter einer Bezahlschranke zu verbergen – nachdem er vorher die „Professionals“ des Vereins „proTango“ heftig kritisiert hatte. Ich bin skeptisch, ob dieser Weg zum Erfolg führt: Geld für Artikel kann man verlangen, wenn man schon berühmt ist!

Besonders leid tat mir, dass Thomas Kröter mit seinem Ende 2017 begonnenen Blog „mYlonga“ Anfang Juni dieses Jahres das Handtuch warf. „Alles hat seine Zeit…“ nannte er seinen letzten Artikel. Ich kenne wahrscheinlich nicht alle Gründe für den Entschluss, aufzuhören. Der eingebaute Widerspruch lag nach meinem Empfinden aber darin, dass Kröter sich eher als plaudernden „Flaneur“ sieht, jedoch dann am besten schreibt, wenn er meinungsstarke und ironische Texte verfasst. Auf einem neuen Blog flaniert er neuerdings als „Herr mit Hut“ durch ziemlich harmlose Themen. Das Problem ist nun zusätzlich: Solche Seiten gibt es haufenweise.

Obwohl man immer wieder versucht hat, uns beiden eine Feindschaft anzudichten: Thomas ist gelernter Journalist und verfügt über ein riesiges Tangowissen. Tanzen kann er auch noch – so gesehen ist er die Idealbesetzung für ein Tangoblog. Sein Rückzug ist jammerschade.

In letzter Zeit von sich reden gemacht hat der Essener Tangolehrer Klaus Wendel. Im März dieses Jahres hob er sein Blog „TANGOcompas“ aus der Taufe. Über mangelnde Aufmerksamkeit konnte er sich anfangs nicht beklagen – vor allem, da er als konservatives Urgestein gilt. Im Gegenteil krochen alle die aus ihren Löchern, welchen der Erfolg meines Blogs schon lange gewaltig auf den Zeiger ging und sich nun Abhilfe erhofften.

Daraus wurde aber nichts. Wendel ist ein Querkopf, der seinen schon in den Startlöchern stehenden Fans nicht den Gefallen tat, das kleine Einmaleins des konservativen Tango herunterzubeten. Was er beispielsweise über Encuentros schrieb, gefiel dieser Fraktion überhaupt nicht.

Was ich bei ihm jedoch vermisse, ist vor allem die Energie im Aufbau seines Blogs: Ganze neun Artikel schaffte er in vier Monaten – das ist zu wenig, um wirklich bekannt zu werden. Zudem hat Wendel erkennbare Schwierigkeiten im Gesamtaufbau seiner Texte. Manchmal fand ich auch die Themenwahl unglücklich. Und warum er nicht wenigstens auf seiner eigenen Facebookseite für sein Blog wirbt, ist mir völlig unklar.

Immerhin schreibt der Autor mit Verve und Überzeugungskraft. Ein gutes Beispiel ist der gestern erschienene Beitrag. Ob sein Blog, wie viele andere, als „Eintagsfliege“ endet, ist schwer zu sagen. Wundern würde es mich nicht.  

https://www.tangocompas.co/tango-im-bach/

Insgesamt habe ich es schon mehrfach betont: Eine sich schon länger abzeichnende „Monopolstellung“ meines Blogs würde mir überhaupt keinen Spaß machen. Auch unser Tanz kann von unterschiedlichen Blickwinkeln nur profitieren. Voraussetzung ist allerdings ein gerne auch pointierter Austausch über die Sache. In solchen Fällen sind jedoch öfters persönliche Abwertungen üblich, die kein einziges Problem lösen, sondern nur neue erzeugen.

Mir wurde immer wieder vorgehalten, ich würde zu den ewig gleichen Themen schreiben, was langweilig sei. Meine Erfahrung beweist aber: Man muss beim Bloggen äußerst fleißig sein. Unter hundert Artikeln geht da gar nichts – davon möglichst je zehn über ähnliche Sachverhalte. Nur steter Tropfen höhlt den Stein. Und man muss umgehend publizieren, so lange eine Geschichte noch „heiß“ ist. Das Internet ist schnelllebig.

Denkprozesse dagegen ziehen sich im Tango hin – aber sie finden statt, wenn man hartnäckig bleibt. Dann kann man auch in diesem Metier viel erreichen. Ebenso wie Cassiels Blog einen Trend kreierte, führte auch hartnäckiger Widerspruch langfristig zum Erfolg.  

Wenn man sich die Zahl der veröffentlichten Beiträge seit der Gründung meines Blogs betrachtet, fällt jedenfalls auf, dass die Zahlen bei Cassiel in dem Maß zurückgehen, wie sie bei mir ansteigen:

                          2013  2014  2015  2016  2017 2018  2019  2020

Cassiel:               13      12       7        7        2       1         3        0

Riedl:                   10      45    103     183    179   192     201    208

Beispielsweise war es vor einigen Jahren bei Veranstaltern noch üblich, längere Listen mit „Códigos“ zu veröffentlichen, welche das Tanzen auf ihren Milongas stark reglementierten. Im Einzelfall setzte man sogar hauseigene „Pisten-Kontrolleure“ ein. Ich habe das immer wieder veröffentlicht und heftig widersprochen. Inzwischen sind solche Texte von den meisten Webseiten verschwunden oder wurden in freundliche Empfehlungen umgewandelt.

Auch die Mär, dass man zu Piazzollas Musik nicht tanzen könne, wird so pauschal kaum noch erzählt. Allein das hat mich Dutzende von Artikeln gekostet. Auch insgesamt ist die frühere Abwertung moderner Tangomusik stark zurückgegangen. Selbst lupenreine Konservative engagieren heute verstärkt junge Ensembles, die tendenziell ziemlich wild zum Tanz aufspielen.

Weiterhin wird das Pro und Kontra von Encuentros inzwischen sehr offen diskutiert. Dass diese einen Hort tänzerischen Könnens darstellen, wird mehr und mehr bezweifelt. Selbst dort sind führende Frauen inzwischen kein Problem mehr, das zu chauvinistischen Debatten anregt.

Ebenso wenig ließ ich es dem Verein „proTango“ durchgehen, die „Tango Professionals“ als alleinige „Retter des Weltkulturerbes“ hinzustellen. Ich habe solche Sprüche in einer Reihe von Artikeln immer wieder hinterfragt und wohl zu einer skeptischen Einstellung der Szene beigetragen. Dass Tango nicht in erster Linie ein Geschäft sein sollte, leuchtet inzwischen immer mehr „Kunden“ ein. Neuerdings ist es um die „bundesweite Interessenvertretung“ ziemlich still geworden.

Natürlich bilde ich mir nicht ein, das alles mit meinem Blog allein geschafft zu haben. Man braucht immer Mitstreiter und vor allem ein neugieriges Publikum. Und manche Trends waren so bescheuert, dass sie sich früher oder später von alleine totgelaufen hätten.    

Als persönlichen Erfolg werte ich es allerdings, immer wieder verbalradikale Großsprecher in ihre Schranken gewiesen zu haben, die den Tango als geeignetes Feld ansahen, ihre persönlichen Aggressionen auszuleben. Die Aussicht, per Zitat und Kommentar auf meinem Blog zu landen, machte nachhaltigen Eindruck.

Auch wenn es immer wieder angezweifelt wird: Ich verkünde auf meiner Seite keine absoluten Wahrheiten, sondern Meinungen – von meinen Gastautoren und mir. Das soll andere dazu anregen, ebenfalls persönliche Ansichten zu entwickeln statt die Verkündigungen von Tango-Gurus nachzubeten.

Ich finde, die wichtigste Frage im Journalismus lautet: „Ist das wirklich so?“ Auch beim Tango werden nachweisbare Tatsachen oft übersehen oder sogar bewusst ignoriert. Die ganze Wirklichkeit abzubilden und nicht nur den genehmen Teil ist mein hauptsächlicher Ehrgeiz.

Warum sich da Kollegen „ausbloggen“, verstehe ich überhaupt nicht. Gerade die momentane Situation im Tango ist doch spannend wie nie zuvor: Wie wird es nach Corona weitergehen? Gewinnen wieder die Amateure an Bedeutung oder bleibt es bei der Kommerzialisierung? Geht der Trend zurück zu kleinen, privaten Veranstaltungen oder gelingt die Wiederherstellung teurer Massen-Events? Wie wird das alles Musik, Tanz und den sozialen Umgang beeinflussen?

Um das und vieles andere wird sich der „Störsender Pörnbach“ weiter kümmern – getreu der Einsicht von George Orwell:

„Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Pörnbacher Provokationen

Kommentare

  1. Lieber Herr Riedl,
    Ihre Kritik an meinem Blog akzeptiere ich, denn ich schrieb schon in meinem Begrüßungstext meines Blogs, dass ich kein guter Schreiber bin. Eine Popularität oder hohe Leserquoten sind mir egal; auch die Frequenz meiner Texte. All das, was Sie über den Erfolg eines Blogs schreiben, mag stimmen, aber es interessiert mich nicht. Ich schreibe, wenn ich etwas zu sagen habe und nicht, um den Besucher-Traffic im Blog möglichst hoch zu halten.
    Aber ich muss auch etwas loswerden:
    Sie schreiben […] Man muss beim Bloggen äußerst fleißig sein. Unter hundert Artikeln geht da gar nichts – davon möglichst je zehn über ähnliche Sachverhalte. Nur steter Tropfen höhlt den Stein. Und man muss umgehend publizieren, so lange eine Geschichte noch „heiß“ ist. Das Internet ist schnelllebig.[…] Das kann ich sowieso nicht leisten. Ich finde es auch vermessen, andere Blogs nach Ihren Leistungskriterien zu beurteilen. Kritik an den Texten und Themen hingegen lasse ich mir gerne gefallen.

    Sie sind ein pensionierter Lehrer, der viel Zeit hat. Ich habe eine Tanzschule. Das alles hatte ich Ihnen bereits gesagt und Sie scheinen es vergessen zu haben. Schließlich mache ich das Bloggen nebenberuflich und die Organisation einer Tanzschule, die notwendige Wiederaufbauarbeit, ist wirklich sehr umfangreich und erfordern meine ganze Energie.

    Ob mein Blog die nötige Aufmerksamkeit bekommt oder ob er vielleicht stirbt, wie Sie orakeln, kann ich noch nicht voraussagen, denn ich bin dabei, organisatorisch in der Tangoschule einiges auf die Beine zu stellen und weiß nicht, ob ich die nötige Zeit finde Texte zu schreiben, denn die Routine dazu die Sie haben, habe ich auch nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Wendel

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    1. Lieber Herr Wendel,

      auch für mich sind Zugriffszahlen nicht das Maß aller Dinge. Ich gehe dennoch davon aus, dass man Texte veröffentlicht, weil man möchte, dass andere sie lesen. Und um vielleicht sogar etwas damit zu bewirken. Sonst könnte man sie ja auch dem privaten Tagebuch anvertrauen.

      Sie schreiben, all das, was ich über den Erfolg von Blogs schreibe, interessiere Sie nicht. Das ist natürlich Ihr gutes Recht. Gleichzeitig meinen Sie, es sei vermessen, andere Blogs nach meinen Leistungskriterien zu beurteilen. Das ist aber mein gutes Recht. Übrigens habe ich keine anderen Maßstäbe als meine Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten Autoren-Arbeit. Und da ich auch die Texte meiner Zauber- und Moderations-Auftritte selber schreibe, kriege ich oft genug hautnah die Wirkung mit.

      Selbstverständlich habe ich nicht vergessen, dass Sie noch berufstätig sind – wenn mir auch nicht im Detail bekannt ist, welche tägliche Arbeitszeit das für Sie bedeutet. Auf jeden Fall aber weiß ich: Wenn ein Text oder ein Auftritt – egal ob auf der Bühne , in einem Buch oder Blog – nicht funktioniert, kümmert es den durchschnittlichen Zuschauer oder Leser überhaupt nicht, woran das liegt. Das Ergebnis allein zählt.

      Ich habe den Artikel ja nicht geschrieben, um über Konkurrenten abzulästern – im Gegenteil finde ich es schade, dass viele Tango-Blogs nur eine recht begrenzte Lebensdauer haben. Über die vermutlichen Ursachen habe ich öffentlich nachgedacht. Gerne akzeptiere ich andere Ideen oder die Einstellung, dass dies anderen weniger wichtig ist als mir.

      Mit besten Grüßen
      Gerhard Riedl

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    2. Bei allem kann ich beipflichten. Nur ist in Ihrem Artikel ein Vergleich mit Cassiel's Anzahl an Texten und Ihrer Anzahl zu sehen. Darin erkenne ich einen gewissen Hang zum Wettbewerb: "Wer war denn hier der Fleißigste?" Natürlich Sie. Wen interessiert das? Vielleicht ist das den anderen Bloggern egal. Ist auch logisch, denn wenn Sie die Qualität, den mangelnden Fleiß, den nachlassenden Eifer anderer Blogger nur beobachten und anmerken, ist es ja ok, Aber im Vergleich dazu Ihren Fleiß als Maßstab für alle anderen zu machen, wie im Text, wirkt wie Angeberei. Wer redet auch darüber, ob Ihr Blog eine Monopolstellung hat? Eine Frage an alle Leser? Ob Ihre Texte im Schreibstil, in Orthografie, rhetorisch und im Aufbau gut sind, bezweifelt kaum jemand. Aber Ihre Inhalte lassen schon manche, auch mich, verzweifeln, zumeist wenn es um das Verständnis von Tango-Tanz-Musik selbst geht, denn mache Aussagen werden auch nicht besser oder wahrer, wenn man sie hartnäckig, ständig in jedem 4.Beitrag wiederholt.

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    3. Der Vergleich der Veröffentlichungszahlen diente in erster Linie dazu, den wechselnden Trend darzustellen. Von 2009 bis 2013 gab es halt kein Blog, in dem den Behauptungen Cassiels widersprochen wurde. In dem Maß, mit dem Gegenmeinungen publiziert wurden, verlor er wohl die Lust, neue Texte zu verfassen. Das ist jedenfalls meine Interpretation.

      Der Herr kann sich seither darauf verlassen: Zu jedem Artikel, in dem er einseitige Thesen verbreitet, gibt es in Kürze eine Gegendarstellung von mir. Das lähmt offenbar die Schaffenskraft.

      Selbstverständlich werden Aussagen durch Wiederholung nicht besser oder wahrer – Attribute, die natürlich vom persönlichen Standpunkt abhängen. Aber es gibt halt den Effekt, dass man manche Aussagen glauben möchte und andere nicht – auch wenn letztere besser begründet sind. Noch einfacher gesagt: Manchmal ist Blödsinn sexy und das Zutreffende nicht. Oder man findet den Autor unsympathisch und lehnt daher seine Inhalte ab. Das Ziel ist aber, die Leser mit Dingen zu konfrontieren, die sie eigentlich gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

      Das hinzubekommen erfordert einen langen Atem – also viele Wiederholungen. Natürlich muss man die Geschichten immer wieder neu verpacken, damit sie Interesse finden. Und es sollte was zum Lachen geben. Dies ist, grob gesagt, das Erfolgskonzept meines Tangoblogs.

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    4. Es liegt zwar natürlich nahe, die Schreibfrequenz von Cassiel mit Ihrem Widerspruch kausal in einen Zusammenhang zu bringen, aber das ist doch nur eine zeitliche Korrelation und deshalb auch nur eine Vermutung. Etwa so, als wenn ich bei Regen darum bitten würde, dass es aufhören soll und dann, bei kurz danach aufklarendem Himmel, behaupten würde, dass das mein Wunsch bewirkt hätte.
      Dass alle ihre Inhalte das Erfolgsrezept Ihres Blogs sein sollen, wie Sie vermuten, müsste bewiesen werden. Ich vermute dahinter aber mehr Ihren Schreibstil. Aber gut verpackte Inhalte sind auch reizvoll, egal was drin ist.

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    5. Klar, man muss meine Interpretation nicht glauben.

      Nur ist Ihr Vergleich etwas schräg: Wenn ich bei Regen irgendeine höhere Macht bitte, damit aufzuhören, setzt das schon voraus, dass es eine solche Gottheit überhaupt gibt und die auch Einfluss auf das Wetter hat.

      Dagegen spricht viel dafür, dass Cassiel wirklich existiert und meine Texte liest - sowie auch entscheiden kann, ob er Artikel schreibt. Für ein höheres Wesen halte ich ihn jedoch nicht.

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