So schön kann moderner Tango sein


Mittwochs gibt es in Ingolstadt meistens die Milonga des dortigen Tangovereins im „Bürgerhaus Neuburger Kasten“, Fechtgasse 6. Alle paar Monate darf dort auch Christoph Bos einen Abend mit moderner Tangomusik gestalten. Letzten Mittwoch war es wieder soweit:

Obwohl Christoph sich sicher nicht als „professionellen DJ“ bezeichnen würde, sind seine Musikprogramme immer etwas Besonderes. Stets kann er mich wieder überraschen, denn selten kenne ich mehr als die Hälfte der Aufnahmen, die er spielt.

Mit dem, was er vor ein paar Tagen bot, hat er sich jedoch selber übertroffen. Es war eine faszinierende Rundreise durch den zeitgenössischen Tango – und das meine ich wörtlich so: Klar gab es auch den einen oder anderen „Non Tango“, aber auch diese Stücke passten wunderbar in den Gesamtkontext.

Dankenswerterweise hat er mir erlaubt, seine Playlist zu veröffentlichen:

A Evaristo Carriego (Klaus Johns: Suenos Encallados)
Assassin's Tango (John Powell: Mr. & Mrs. Smith)
Pantera Tanguera (Cuarteto Almagro: Hemisferios)

Dorfwalzer (17 Hippies: Halbe Treppe)
La Valse d' Amélie (Yann Tiersen: Die fabelhafte Welt der Amelie)
Herzallerliebst Walzer (Herbert Pixner-Projekt: Quattro)

DNA (Ludovico Einaudi & Marco Decimo: Una Mattina)
To tango tis nefelis (Haris Alexiou: Orizontes – Horizonte)
Haris Alexiou Tango (Haris Alexiou)

Amor en Budapest (Enrique Rodriguez & Armando Moreno)
Cuando calienta el sol (Enrique Rodriguez & Armando Moreno)
Lazzarella (Domenico Modugno)

Poema (Solo Tango Orquesta: Historias De Tango 3 "Para Bailar")
Buscándote (Quadro Nuevo: Tango)
9 de Julio (Orquesta Típica Buenos Aires: Solo Tango)

Se dice de mí (Mandragora Tango Orchestra: Siete Tandas)
Ella se fue (Cuarteto Almagro: Hemisferios)
Milonguera (Fabio Hager Sexteto: Encanto Rojo)

Tristeza Separacion (Astor Piazzolla: Simply Tango Disc 1)
Palomita blanca (Mandragora Tango Orchestra: Siete Tandas)
Romance de Barrio (Sexteto Milonguero: Pa' que bailen los muchachos)

Érase una vez (Gotan Project: Tango 3.0)
La constructura (Steven Hellier and Alex D. Bishop: Neotango)
Otra Luna (Narcotango)

Perfidia (Orquesta Romántica Milonguera: Boleros)
Invierno (Orquesta Romántica Milonguera: Dúos)
Oigo Tu Voz (Orquesta Romántica Milonguera)

Milonga de la puteada (Esteban Morgado: Milongueros)
Morena (Sexteto Mayor: Passion du Tango)
Nocturna (Enrique Ugarte: 20 Best of Tango argentino)

Canto di Solono (The Bulgarian Symphonic Orchestra: Solino)
Desde el alma (Osvaldo Pugliese)
El aeroplano (Trio Pantango: Tango argentino)

L' ultimo bacio (Orchestra Atos Donini: L' Italia che balla, Vol. 4)
Tangled Up (Caro Emerald: The Shocking Miss Emerald)
Tango per due (Orchestra Atos Donini: L' Italia che balla, Vol. 4)

Dance Of Love (Bandongo: Ballroom Sway)
Game Of Thrones (Hollywood Movie Strings: Ballroom Sway)
Terminator - Rise of the Machines (Hollywood Movie Strings: Ballroom Sway)

Bailonga (Sexteto Mayor: Passion du Tango)
La Corralera (Roulotte Tango: Cambio de Peso)
La Endiablada (Pintin Castellanos: Reflexion del Tango)

La complainte de la butte (Zaz: Paris)
Läuft alles perfekt (Annett Louisan: Unausgesprochen)
Walzer für dich (PUR: Ich denk an dich)

Libertango (Fabio Hager Sexteto: Encanto Rojo)
Tanguera (Fabio Hager Sexteto: Encanto Rojo)
Tutunamadım (Işın Karaca: Anadilim Aşk)

Tango to go (Herbert Pixner-Projekt: Quattro)
Tango nero (Juan Carlos Cáceres: Tocá Tango)
Tango milongo - Radio Mix (Leandra Gamine: Tango)

Rien ne va plus (Herbert Pixner-Projekt: Quattro)
Vals aus Hals (Schwenkglenks y los gringos del tango: Magali)
Viejo portón (Sexteto Milonguero: Doble o nada)

Wonderland (Bassa: Medialuna)
Libertango (Tango Jointz feat. Bellma Cespedes: Palermo Nuevo)
Rox Tango (Dirty Bros)

Gia Ena Tango (Haris Alexiou: Live '92 - '97)
La luz de un fósforo (Ariel Ardit: A los Cantores - En Vivo)
Lili Marleen (James Last: Jahrhundert-Melodien)

Por una cabeza (Tango Harmony Budapest)
Alice-Tango Büro (Las Sombras: Tango Café)
Medialuna (Bassa)

Saragina Ruma (17 Hippies: Live in Berlin)
Zamba de Vargas (Eduardo Falu: Ayer y hoy)
Querer (Cirque du Soleil: Le Best of Cirque du Soleil)

La Cumparsita (Quadro Nuevo, NDR Pops Orchestra: End of the rainbow)

Ich kenne Milongas, auf denen der DJ überhaupt nicht tanzt – oder höchstens mit seiner Partnerin oder wenigen Auserwählten. Daher noch ein persönliches Wort zu Christoph Bos: Nach meiner Beobachtung gab es an diesem Abend keine Frau, die er nicht aufgefordert hat – und das, obwohl die ganze Arbeit (einschließlich Auf- und Abbau) an ihm hängen blieb. Da ziehe ich meinen Hut…  

Immer öfter stelle ich fest, dass es für mich zwei Sorten von Milongas gibt: Bei der einen frage ich mich nach einer halben Stunde, wann ich endlich gehen darf – und bei der anderen bin ich zwar schon hundemüde und verschwitzt, aber dann kommt wieder ein Stück, das man einfach nicht „auf dem Parkett liegen lassen“ darf.

So auch an diesem Abend: Die drückende Schwüle hatte uns schon ziemlich geschafft, aber eines meiner Lieblingsstücke, Ariel Ardits „La luz de un fósforo“ musste ich vor dem Heimgehen noch haben. Spontan versprach uns Christoph, uns das extra für Karin gedachte „Por una cabeza“ noch per Mail nachzusenden. Welch ein Service! Ich habe im Internet eine Version von „Tango Harmony“ gefunden, die zwar nicht ganz so schön ist wie die, welche Christoph aufgelegt hat. Ich möchte sie dennoch vorstellen:



P.S. Sollte Christoph wieder mal auflegen, wird die Ankündigung hier im Blog stehen. Das darf man einfach nicht verpassen!

Kommentare

  1. Für sich genommen sind die modernen Stücke ja ganz schön, aber ihre Zusammenstellung zu Tandas ist teilweise schon sehr merkwürdig.

    Was für ein musikalisches Konzept steckt z.B. hinter zweimal Fabio Hager Sexteto und danach ein völlig anderes türkisches Stück? Warum kein drittes FHS Stück bzw. eine komplett türkische Tanda (z.B. von Candan Ercetin mit "Anlatma Sakin", "Meger" und "Kim Korkar")?

    So ein Durcheinander kann man natürlich interessant/spannend/abwechslungsreich finden, man kann es aber auch konzeptlos/beliebig/nervig finden.

    Als Fan von Herbert Pixner biegen sich mir die Zehennägel hoch, wenn gleich danach "Tango nero" kommt.

    Warum die beiden Stücke von H. Alexiou (aus der dritten Tanda) nicht mit "Gia Ena Tango" (aus der drittletzten) kombinieren, das wäre dann eine stimmige Tanda. Stattdessen musikalisch-stilistisches Chaos: H. Alexiou, A. Ardit und (seufz) James Last! Und das soll "schöner, moderner" Tango sein?

    Sorry, aber das geht deutlich besser: http://www.jochenlueders.de/?page_id=13640

    bzw. zum Anhören auf Spotify: https://open.spotify.com/user/1127922103/playlist/1fvcO2eUDg4CLldboANv5a?si=knkp8W9XSJ-KVVncZp-ROQ

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  2. Lieber Jochen Lüders,

    vielen Dank für die Links auf die eigene Playlist (wovon allerdings der erste bei mir als Suchbegriff nicht funktioniert). Aber man findet Ihre Seite ja per Angabe des Namens.

    Schon mal ein erfreulicher Fortschritt, dass sich einmal ein (moderner) DJ mit einer detaillierten Kritik an einer Musikauswahl äußert, die auf meinem Blog steht. Von Tradi-DJs ernte ich fast immer donnerndes Schweigen…

    Die Gedankengänge von Christoph Bos, warum er welche Titel zu einer Tanda kombiniert hat, sind mir natürlich nicht bekannt. Ich werde ihn aber auf Ihren Kommentar hinweisen – vielleicht will er sich ja dazu äußern.

    Ich meine, man geht beim Tango viel zu sehr von der (konservativen) Einstellung aus, eine Tanda müsste aus stilistisch absolut übereinstimmenden Titeln bestehen – möglichst noch vom selben Interpreten und möglichst noch aus derselben Schaffensperiode.

    Wie ist es denn bei der Übungsparty einer Tanzschule oder einem normalen Ball? Da spielt der DJ respektive die Kapelle in einer Runde sogar verschiedene Tänze, vielleicht einen Walzer, dann einen Foxtrott und schließlich einen Tango. Und die Tänzer freuen sich über die Abwechslung. Kein Tanzorchester würde drei Rumbas hintereinander spielen, da dies die Tanzenden als öde empfinden würden.

    Ich finde, gerade wenn man sich vom traditionellen Tango ein Stück weit entfernt, sollte man nicht alle festgefahrenen Vorstellungen mitschleppen.

    Ich habe jedenfalls einen sehr großen Teil der Playlist „vor Ort“ miterlebt und war gerade begeistert von der Abwechslung. Welche Stücke hintereinander man dann noch als kompatibel empfindet, ist natürlich Geschmackssache.

    Übrigens hat Christoph Bos Cortinas gespielt. Ich hab’s im Artikel nicht erwähnt, weil mir das wurscht ist.

    Schöne Grüße
    Gerhard Riedl

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  3. > (wovon allerdings der erste bei mir als Suchbegriff nicht funktioniert)


    Wieso "Suchbegriff"? Das ist eine normale Webadresse/URL, einfach in die Adresszeile des Browsers eingeben und die Eingabetaste drücken.

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    1. Ja danke, da bin ich auch schon selber draufgekommen. Bei mir funktioniert's dennoch nicht. Aber vielleicht haben meine Leser mehr Glück...

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  4. > Wie ist es denn bei der Übungsparty [...] Und die Tänzer freuen sich über die Abwechslung.

    "Und schon deshalb ist es eben gerade nicht der Tango, den man, möglichst im gewohnheitsmäßigen Einheitsstil, halt so abtanzt [wie Foxtrott und Walzer]. [...] Daher bewegt man sich stets genau zu einem Musikstück, in einer konkreten Situation und Stimmung [...] (Riedl "Der n.g. Milonga-Führer, S. 189)

    Und genau diese Stimmung entsteht erst gar nicht, bzw. wird zerstört, wenn wie oben beschreiben aufgelegt wird.

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    1. Vielen Dank, es freut mich, wenn mein Tangobuch so aufmerksam gelesen wird.
      Zum Textverständnis: Es ist eben genau "ein Musikstück", zu dem man sich bewegt, "in einer konkreten Situation und Stimmung" - nicht zu einer kompletten Tanda.
      Insofern ist es für mich nicht so entscheidend, was davor oder danach kommt. Wenn ich eine Tänzerin gut kenne, dann ignorieren wir die ganze Tanda- und Cortinachose und suchen uns die Titel, die uns motivieren, einzeln raus.
      Aber ich weiß, das würde ja das ganze hochheilige Ordnungssystem im Tango sprengen - also bloß nicht nachmachen!

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  5. > Von Tradi-DJs ernte ich fast immer donnerndes Schweigen…

    Was soll er denn auch schreiben? Dass ihn sein langweiliges Geschrammel selber anödet? Dass er gerne so abwechslungsreich wie Christoph auflegen würde, sich aber nicht traut, weil er fürchtet, dass dann sein Publikum wegbleiben würde?

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    1. Ja, so ungefähr wird es wohl sein. Und selber Playlists zu veröffentlichen wäre auch gefährlich: Man könnte rauskriegen, wo im Internet er sie abgekupfert hat.
      Ob das Publikum wegbliebe, ist die Frage. Auf jeden Fall wäre er jedoch seinen DJ-Gig los, und hinter dem sind ja manche Aufleger her wie der Deibel hinter der armen Seele.

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    2. Lieber Jochen Lüders, lieber Gerhard Riedl,
      ich bin erfreut und auch ein bisschen stolz, dass Sie als professionelle DJs über meine Playlist diskutieren. Ich bin kein professioneller DJ und lege alle paar Wochen mal auf und Sie wissen sicherlich selber, ehrliche und fundierte Kritik bekommt man eher selten, von daher geht es bestimmt immer besser und stimmiger. Umso interessanter ist es ihre Diskussion zu verfolgen.
      Ich gebe zu, mir kommt es eher nicht auf die Stimmigkeit in einer Tanda an, sondern ob es den Besuchern und auch mir gefällt (schließlich will ich auch tanzen und Spaß haben und mich nicht hinter meinem Laptop verstecken).
      Ich bin der festen Überzeugung, dass Musik und die Zusammenstellung sehr vom subjektiven Empfinden des einzelnen abhängig sind, aber wenn alle Besucher tanzen, kann man als DJ nicht so falsch liegen.
      Was ich auf jeden Fall vermeiden will, ist, dass man nach dem ersten Ton, Titel oder Tanda vorhersagen kann, wie es weitergeht und wie der letzte ist, denn solche Milongas gibt es genügend.
      Zu der explizit angesprochenen Tanda möchte ich dennoch etwas sagen. Diese wurde von mir extra angekündigt und bestand aus genau diesen 4 Stücken, weil ich jedes dieser Stücke mit einem mir sehr lieb gewordenen Menschen und dem Tango verbinde und diesen als Gast begrüßen und ehren wollte. Im Übrigen hat sich niemand an der Zusammenstellung gestört.

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    3. Lieber Christoph,

      Du hast völlig recht: Leider wird über die Playlists, die ich hier veröffentliche, nur selten diskutiert – und sachlich-detailliert schon gar nicht. Auf manchen FB-DJ-Foren hingegen wird über die Anordnung traditioneller Tandas mit einem Ernst debattiert, als sei es das Wichtigste im Leben.

      Das mit der Ankündigung der speziellen Tanda war mir peinlicherweise entfallen. Jetzt erinnere ich mich wieder – sehr sympathisch! Ja, auch das kann ein Grund für eine Zusammenstellung sein (und nicht der schlechteste).

      Und mich langweilt es auch, wenn ich nach den ersten Takten zu Beginn eine Runde schon weiß, was die nächste knappe Viertelstunde bringen wird. Im Gegensatz zur Mehrheit im Tango liebe ich Überraschungen.

      Eins muss ich jedoch entschieden dementieren: Ich bin alles andere als ein „professioneller DJ“ (wobei ich eh nicht genau weiß, was dieser Begriff bedeuten soll).

      Herzliche Grüße
      Gerhard

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  6. > Und mich langweilt es auch [...] liebe ich Überraschungen.

    So so, dann ist es erstaunlich, dass Ihnen die Milonga vom 15.7.18 so gut gefallen hat:

    http://milongafuehrer.blogspot.com/2018/07/playlist-der-wohnzimmer-milonga-am-15718.html

    Soweit ich das erkennen kann, gibt es da so gut wie überhaupt keine "Überraschungen". Jede Tanda ist EINEM Orchester bzw. EINEM/R KünstlerIn gewidmet.

    Besonders schön bei Lidia Borda, da sind alle Stücke sogar von EINEM Album.

    Wie war das nochmal mit solchen "stimmigen" Tandas:

    "Wie ist es denn bei der Übungsparty einer Tanzschule oder einem normalen Ball? Da spielt der DJ respektive die Kapelle in einer Runde sogar verschiedene Tänze, vielleicht einen Walzer, dann einen Foxtrott und schließlich einen Tango. Und die Tänzer freuen sich über die Abwechslung. Kein Tanzorchester würde drei Rumbas hintereinander spielen, da dies die Tanzenden als öde empfinden würden." (Kommentar vom 26.6.)

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    1. Lieber Jochen Lüders,

      wenn wir ein bisschen Logik bemühen, kann es eigentlich für einen keine Überraschungen geben, wenn man selber auflegt, gell?

      Und meine Tandastruktur ergibt sich einfach daraus, dass ich noch mit CDs auflege und sie daher oft auf einen einzigen Interpreten zugeschnitten ist. Diese bieten jedoch öfters Stücke ziemlich unterschiedlicher Prägung, beispielsweise in der Tanda von „Quantum Tango“: eine sehr schnelle Milonga, „Taquito militar“ mit unglaublichen Rhythmusvariationen und ein sehr balladenhaftes „Los mareados“.

      Langweilen tut mich das also nicht – so gab in der Lidia Borda-Tanda zwei Valses und einen Tango, dafür hätten mich „traditionelle“ DJs bereits gesteinigt.

      Wenn ein anderer DJ auflegt, bin ich sehr froh, wenn er Stücke bietet, die ich noch nie gehört habe – gerne auch in ungewöhnlichen Zusammenstellungen. Wie hart man dann die Kontraste wählt, ist freilich Geschmackssache. Aber ich habe da einen ziemlichen Toleranzbereich – vor allem, was die Zusammenstellung betrifft.

      Übrigens: „La luz de un fósforo“ von Ardit ist eine absolute Lieblingsaufnahme von mir – daher hat sie Christoph Bos aufgelegt, was mich sehr gefreut hat.

      Beste Grüße
      Gerhard Riedl

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  7. > wenn wir ein bisschen Logik bemühen, kann es eigentlich für einen keine Überraschungen geben, wenn man selber auflegt, gell?


    Wenn ich folgenden Satz lese:

    "Und nochmals herzlichen Dank an die Ingolstädter DJane Sabine Redl-Thorbeck!"

    ... und "ein bisschen Logik bemühe", dann komme ich zu dem Schluss, dass SIE aufgelegt hat.

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    1. Derzeit scheint man ja vielerorts zu versuchen, auf meinem Blog Haare in der Suppe zu finden…

      Also, ich habe am 15.7. aufgelegt und niemand anders.
      Wie eigentlich aus dem Beitrag über die Playlist hervorgehen sollte, hat Sabine Redl-Thorbeck uns einige Zeit vorher freundlicherweise eine große Musikdatei zukommen lassen. Daraus habe ich drei Tandas zusammengestellt und dann auch gespielt.

      Noch deutlicher geht das aus der Einladung für den 15.7. hervor:
      http://milongafuehrer.blogspot.com/2018/06/einladung-zur-wohnzimmer-milonga-am.html
      Ich habe die auch per Mail verschickt, aber das wollten Sie ja nicht mehr.

      Weiterhin war der Zusammenhang auf Facebook und auf www.tangobayern so beschrieben.

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