Liebes Tagebuch… 42



Um die Einleitung meist recht langer Reden zu verwenden: Nur ganz kurz…

Ich komme grade von einer Milonga, deren Musik mich nicht erwärmt hat. Mein diesbezüglicher Kommentar zu einer meiner Tanzpartnerinnen: „Wenn wir das jetzt so tanzen, wie sie es spielen, fliegen wir raus!“

Flogen wir nicht. Aber im Gedüdel hatten meine Gedanken genug Zeit, sich selbstständig zu machen. Dabei fiel mir einer meiner Lieblingswitze ein:

Frühere UdSSR, fünfziger Jahre, Sitzung des Politbüros. Thema: Wirtschaftskrise. Der Parteisekretär für Volksunterhaltung berichtet vom Wegbleiben der Gäste: „Auch in den Moskauer Nachtlokalen gehen die Umsätze zurück.“ Darauf der Genosse Vorsitzende: „Ich verstehe überhaupt nicht, warum. Schließlich ist unsere Stripperin Parteimitglied seit 1917.“

Kommentare

  1. Warum gibt's eigentlich keine Witze über Tango? Oder kennt jemand einen? Tango und Humor, das scheint leider nicht zusammen zu gehen...

    Da ich auch im Internet nix gefunden habe, hier wenigstens die Abwandlung eines Tanzwitzes: Zwei Ziegen unterhalten sich. "Kommst du mit zum Tango?" "Ne, hab keinen Bock!"

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    1. Ach Mann, und da bemüh ich mich seit Jahren, Lustiges zum Tango zu schreiben…

      Ich kenne, was Buchautoren betrifft, eine andere Ziegengeschichte: Zwei Ziegen brechen in den Vorführraum eines Kinos ein. Die eine frisst einen Film. Darauf die andere: „Schmeckt’s?“ Die Antwort: „Na ja, das Buch war besser.“

      Der kürzeste Tangowitz, den ich kenne: "Geht einer in einen Kurs und lernt Tango."

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  2. Der kürzeste Tangowitz, den ich kenne: "Ich kann's!"... interessant sind übrigens die Reaktionen darauf.

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    1. Zu den Reaktionen wüsste ich gern Näheres!

      Sehr schön - Tango kann höchst lustig sein; wenn sich das erstmal rumspricht...

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    2. LOL �� ich auch ��

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  3. Die Reaktionen bieten ein reichhaltiges Spektrum, hier nur ein kurzer Auszug;

    von: "Versteh´ ich nicht...", über

    "aber das gilt ja wohl nicht für (wahlweise den Namen irgendeines Maestros einsetzen)!!!", weiter zu

    "Das ist ziemlich subversiv - aber super!",

    teilweise kurzes Stutzen, dann schallendes Gelächter... bis zu

    "wie wahr, wie wahr!", begleitet von bedächtigem Kopfnicken...

    In den Grundtendenzen zeichnen sich jedenfalls immer wieder diese 5 Grundformen der Replik ab. Ich denke, man kann dadurch schon ein wenig Einblick in Persönlichkeitsstrukturen bekommen.

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    1. Ja, beim Tango liegen die Seelen blank - man kann da ziemlich gut feststellen, wie die einzelnen Leute "ticken". Sehr interessant!

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